Deutsches TraditionsunternehmenInsolvenz bei Schokoladenhersteller Leysieffer: 350 Arbeitsplätze betroffen

Erneut meldet ein deutsches Traditionsunternehmen Insolvenz an. Dieses Mal trifft es laut Medienberichten den Pralinen- und Schokoladenhersteller Leysieffer aus Osnabrück. 350 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden und den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen.

110 Jahre nach der Gründung soll der Pralinen- und Schokoladenhersteller Leysieffer zahlungsunfähig sein, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Firmenmitteilung, in der auch bekannt gegeben wurde, dass Geschäftsführer Jan Leysieffer das Unternehmen weiterhin leiten und der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiterlaufen soll. Das Traditionsunternehmen stelle am Dienstag am Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Über die Gründe für diesen Schritt schwieg das Unternehmen.

 

350 Arbeitplätze von Leysieffer-Insolvenz betroffen

Die Insolvenz soll insgesamt 350 Mitarbeiter betreffen, ein Drittel davon arbeitet am Stammsitz in Osnabrück. Durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit seien Löhne und Gehälter aber bis Ende Mai gesichert. Über diese Umstände wurden die Betroffenen auf einer Betriebsversammlung informiert. Wie genau es für die Mitarbeiter und das Unternehmen weitergehen soll, ist noch unklar.

 

110 Jahre Leysieffer-Schokolade aus Deutschland

Der Pralinen- und Schokoladenhersteller Leysieffer wurde im Jahr 1909 gegründet und betreibt an fast 30 Standorten in Deutschland Confiserien, Bistros und Cafés, darunter auch in Hamburg, Berlin, München und auf Sylt. Eine Filiale des deutschen Unternehmens befindet sich sogar in Peking.

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