Bier und KalorienIst Bier gesund? Wann Hopfen und Malz verloren ist

Ist Bier gesund? Das Gerücht hält sich hartnäckig, hat aber eher einen veralteten Ursprung. Ernährungsexperte Patric Heizmann weiß, wann man Bier evt. sowas wie "gesund" nennen kann.

Warum Bier dick macht
Foto: brown54486 / iStock

Des Mannes Lieblingsgetränk. Viele hundert Jahre Braukunst stecken in dem goldgelben Saft. Früher tranken sogar Kinder Bier und damals war das gut so! Die Bier-Karriere startete früh. Bereits in Mesopotamien wurde Bier hergestellt. Allerdings schmeckte das wohl eher wie eine Laterne an der Hundewiese... ganz unten. Richtig Schwung kam in die Braukunst erst im Mittelalter und dort war das Bier so beliebt, dass es sogar Kinder bekamen. Weil es ihnen bekam. Ganz sicher nicht wegen des Alkoholgehalts, der damals übrigens niedriger war als heute. Sondern vielmehr war das Bier schon damals aufgrund des Kochvorgangs bei der Herstellung keimfrei – was für gewöhnliches Wasser damals bei weitem nicht galt! Zudem war Bier damals in nahrungsknappen Zeiten eine beliebte Kalorienquelle – was im heutigen Futterüberschuss eher zum Nachteil geworden ist.

 

„Vier Bier sind wie eine Mahlzeit...

Ich hab heute noch nichts gegessen!“ heißt es gerne. Ernährungsexperte und Coach Patric Heizmann erklärt uns die Problematik dahinter: Ein Liter Bier tanken sind ca. 450 Kalorien für den Bierparkplatz im Frontbereich. Natürlich nur, wenn der kalorienliefernde Alkohol (ca. 40 Gramm pro Liter) und die paar Kohlenhydrate (ca. 30 Gramm in einem Liter) durch kräftiges Schunkeln oder festes auf den Bauch klatschen nicht weggebruzzelt werden. Zumal da Alkohol bevorzugt vor allen anderen Nährstoffen verbrannt zu werden.

Die größere Figurgefahr geht eher vom benebeltem Verstand aus, der das Schnitzel mit Kartoffelsalat zusätzlich importieren lässt. Denn die Kontrollinstanz „Großhirnrinde“ geht alkoholisiert ruck zuck mal in Kurzurlaub. Gute Vorsätze und Kontrolle ertrinken im Bier all zu schnell. Und gemeinsam im Doppelpack wandern die Überschusskalorien aus Futter und Flüssigem in einer Polonaise in die Kalorientanks.

Fachmann Patric Heizmann erklärt in seinem kostenlosen Online Seminar weshalb Alkohol ein fieser Gegner beim Abnehmen ist, aber ein Glas Wein zwischendurch kein Problem ist.

 
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Karten auf den Tisch: Die Wahrheit ist manchmal hart, bisweilen auch unerträglich: Jeder kennt die Aussage „Ein bisschen Alkohol ist gesund“ und im Bier steckt eben auch nur ein bisschen. Ein Freifahrtschein für ewiges Leben? Oh nein! Denn die Tatsache, dass Alkohol auch in geringen Mengen ein Zellgift ist (weshalb er ja auch bevorzugt vor allen anderen Nährstoffen zuerst verbrannt wird), wird bei den Belobigungen gerne verheimlicht. Es heißt, dass selbst täglich kleinere Mengen die Gedächtnisleistung mindern kann. Ganz blöd, wenn man nach den ersten Bieren vergessen hat, wie viel man denn schon getrunken hat...

Da wir heute auf keimfreies Wasser zugreifen können, ist Bier nicht mehr ganz so wichtig für eine saubere Flüssigkeitsversorgung. Die zusätzlichen Kalorien können wir uns auch sparen. Ob das aber Biertrinker zur Abkehr bewegt? Sicher nicht! Es ist ein Genussmittel und Genuss hält die Seele gesund. Natürlich wird ein überzeugter Bierfan jeden Grashalm (oder eher Hopfenhalm) greifen, um seiner Lust nachzugehen. Zum Beispiel, dass Bier auch ganz ordentlich Vitalstoffe im Gepäck hat. Hast du gewusst, dass beim Abbau von Alkohol diese wieder benötigt, also wieder verbraucht werden?

Ein Versöhnungsangebot hat der Ernährungscoach aber für alle Bierliebhaber:  – „kastriertes“ Bier.

Eine Rettung gibt es: Die Braukunst hat sich weiterentwickelt. Heute gibt es „kastriertes“ Bier – also alkoholfrei (der Restalkoholgehalt liegt bei 0,02 – 0,5%). Das liefert ungefähr nur halb so viele Kalorien. Gut für die Halbierung des Bierbauchs, wenn man nicht doppelt so viel davon bechert.

Gerne wird alkoholfreies Bier als isotonisches Getränk beworben. Und das ist durchaus akzeptabel. Aber eben nur, wenn man nach dem Sport auf Bier einfach nicht verzichten will. Nicht nur die Mineralien helfen den müden Muskeln wieder zur Regeneration, sondern der nicht konsumierte Alkohol behindert nicht mehr die Erholungsfähigkeit, wie es bei original alkoholisiertem Bier der Fall ist.

In diesem Sinne: Prost!

Für alle die gerne mal ein Bier genießen, aber trotzdem das Bäuchlein nicht wachsen sehen möchten, verrät unser Ernährungsprofi Patric Heizmann 7 ganz einfach Tricks in seinem kostenlosen Online Seminar.

 
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