Weiß- vs. VollkornbrotIst Weißbrot gar nicht so ungesund? Neue Studie liefert überraschende Ergebnisse

Weißbrot ist doch nicht ungesund: Neue Studie liefert überraschende Ergebnisse
Im Rahmen einer aktuellen Studie haben Wissenschaftlicher die gesundheitlichen Auswirkungen von Weiß- und Vollkornbrot verglichen.
Foto: iStock

Weißbrot ist ungesund: Das wurde bisher immer angenommen. Doch eine neue Studie soll jetzt zeigen, dass das so nicht stimmt.

Weißes Brot macht dick, schwächt das Herz und ist nicht gut für den Blutdruck - das haben wir zumindest bisher immer geglaubt. Israelische Wissenschaftler haben jetzt jedoch Studienergebnisse veröffentlicht, die all diese Vorurteile gegenüber Toast und Co. auf den Kopf stellen.

Um zu testen, wie ungesund Weißbrot wirklich ist, haben die Forscher mehrere Freiwillige zwei Wochen lang 25 Prozent ihres täglichen Kalorienbedarfs durch Brot abdecken lassen. Die eine Hälfte der Probanden aß in dieser Zeit ausschließlich Brot aus Weißmehl, die andere Gruppe bekam frisches Vollkornbrot geliefert.

14 Tage lang kontrollierten die Wissenschaftlicher die unterschiedlichsten Werte. Morgens wurde Zuckergehalt im Blut der Studienteilnehmer gemessen. Außerdem wurde festgehalten, wie hoch die Werte für Kalzium, Eisen und Magnesium waren. Die Cholesterin-, Leber- und Nierenwerte wurden ebenfalls kontrolliert.

Das Ergebnis: "Entgegen unserer Erwartung, gab es keine klinisch signifikanten Unterschiede zwischen den Effekten der beiden Brotarten", so einer der Wissenschaftler. Weißbrot ist also nicht unbedingt so schlecht, wie sein Ruf.

Allerdings stellten die Forscher auch fest, dass Menschen unterschiedlich auf die verschiedenen Brotsorten reagierten. In einem zweiten Teil des Experiments zeigte sich: Während bei einigen Probanden der Blutzuckerspiegel schneller anstieg, wenn sie Weißbrot aßen, war dies bei anderen wiederum der Fall, wenn sie Vollkornbrot zu sich nahmen.

Video: Diese 14 Lebensmittel helfen dir beim Abnehmen

 

(ww8)

Kategorien: