Kritik an Cartoon-FigurenJamie Oliver: Star-Koch kritisiert Cornflakes-Verpackungen

Jamie Oliver fordert von der Firma Kellogg's die Abschaffung der Cartoon-Figuren auf Cornflakes-Packungen. Der Grund: Kinder werden von den Tieren angelockt, die Produkte sind aber ungesund.

Tony the Tiger (bei uns "Frosties"), Toucan Sam (Der Papagei), Winnie Puh - Cartoon-Figuren auf Cornflakes-Verpackungen von Kellogg's gibt es seit den 1950er Jahren. Tausende Menschen sind mit den bunten Tieren aufgewachsen, die uns das Frühstück am Morgen versüßen sollen. Und da sieht Jamie Oliver genau das Problem: Der Star-Koch setzt sich seit einiger Zeit in seiner Heimat England dafür ein, dass Kinder gesunde aufwachsen und nicht mit ungesunden Lebensmitteln konfrontiert werden.

Jetzt kritisierte er den Hersteller Kellogg's für die Cartoon-Figuren auf den Cornflakes-Packungen. Laut des Portals Ladbible.com sagte OIiver, süße Tiere dafür zu benutzen, Kinder anzulocken, die dann "Müll" essen, sei nicht akzeptabel. "Wir brauchen günstiges gesundes Essen, das für Eltern einfacher zugänglich ist", so Oliver. Das "UK Health and Social Care Select Committee" des britischen Parlaments stimmt Jamie Oliver bei dem Vorschlag, die Figuren zu verbannen zu. Nun muss Premierministerin Theresa May dem zustimmen.

 

Keine Cartoon-Figuren - könnte das Gesetz nach Deutschland kommen?

Nur 100 Gramm Frosties enthalten satte 369 Kalorien und 35 Gramm Zucker. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dem Körper maximal 25 Gramm Zucker pro Tag zuzuführen - gar keiner ist natürlich besser. Auch bei uns würde ein Verbot der Cartoon-Figuren Sinn machen. Derzeit plant das amerikanische Unternehmen Kellogg's zwar, acht neue Produkte ohne Zuckerzusatz auf den Markt zu bringen - das Problem mit den Tieren bleibt dennoch bestehen.

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