Neue RegelnJens Spahn: Das ist sein Plan zu den Corona-Maßnahmen!

Derzeit wird über neue Corona-Maßnahmen wie das Beherberungsverbot diskutiert. Das sagt Jens Spahn dazu.

Inhalt
  1. Jens Spahn: Er fordert strengere Regeln für private Feiern
  2. Neue Corona-Regeln: Kontaktbeschränkungen, Sperrstunde und verschärfte Maskenpflicht
  3. Verzicht auf nicht notwendige Reisen in Corona-Hotspots

Die Corona-Infektionszahlen steigen auch in Deutschland immer weiter an. Aus diesem Grund will die Bundesregierung neue Maßnahmen zur Eindämmung des Virus einführen. So wird am heutigen Mittwoch (14. Oktober) beispielsweise über ein Beherberungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots gesprochen.

 

Jens Spahn: Er fordert strengere Regeln für private Feiern

Bei den Munich Economic Debates hat sich nun auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu möglichen neuen Corona-Regeln geäußert. Zwar stehe Deutschland im internationalen Vergleich gut da, doch besonders private Feiern stellen hierzulande derzeit ein großes Risiko für Ausbrüche dar.

Deswegen müsse es hier unter Umständen strengere Regeln geben. Auch eine Ausweitung der Maskenpflicht hält der Politiker für möglich. Was das viel besprochene Beherbergungsverbot für Menschen aus regionale Risikogebieten angeht, sprach sich Jens Spahn für ein einheitliches Vorgehen der Bundesländer aus.

 

Neue Corona-Regeln: Kontaktbeschränkungen, Sperrstunde und verschärfte Maskenpflicht

Ob es dazu kommt, wird das Treffen der Bundesinnenminister mit der Kanzlerin zeigen. Der Deutschen Presse-Agentur liegt ein Entwurf für diese Besprechung vor. In dem heißt es, dass es bei der Zahl der Personen bei privaten Feiern und bei öffentlichen Veranstaltungen spätestens dann zu Beschränkungen kommt, wenn 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Region innerhalb einer Woche zu verzeichnen sind.

Trotz neuer Corona-Zahlen: Bloß nicht in Panik verfallen!

Eine konkrete Grenze an Personen, wenn dieser Fall eintritt, wird in dem Entwurf allerdings nicht genannt. Zudem soll eine strengere Maskenpflicht und eine Sperrstunde in der Gastronomie in den Regionen eingeführt werden, in denen die Zahl der Neuinfektionen 35 pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten wird.

 

Verzicht auf nicht notwendige Reisen in Corona-Hotspots

Darüber hinaus werden Bürger aus Corona-Hotspots dazu aufgerufen, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Bei dem Beherbergungsverbot, das derzeit in 11 der 16 Länder gilt, gibt es Stand jetzt keine Vereinheitlichung. Die Bundesregierung hofft, mit diesen Maßnahmen die immer weiter steigenden Infektionszahlen zu verlangsamen.

"Wir haben es nun in der Hand, das Infektionsgeschehen in Deutschland positiv zu beeinflussen. Dies setzt aber große Entschlossenheit und den Willen der Gesellschaft als Ganzes voraus", heißt es in dem Beschlusspapier.

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