BetrugJobcenter-Mitarbeiter überwies Hartz-IV-Beträge auf eigenes Konto

Unter dem Vorwand, Geld an Hartz-IV-Empfänger zu überweisen, bereicherte sich ein Jobcenter-Mitarbeiter monatelang selbst. So häufte er insgesamt 37.000 Euro an!

So kann man sein Gehalt natürlich auch aufstocken. In Peine, Niedersachsen, kam bei Kontrollen heraus, dass ein Mitarbeiter des Jobcenters Zahlungen an sein eigenes Konto überwies. Diese buchte er als ausstehende Summen an ehemalige Hartz-IV-Empfänger ab, so dass monatelang niemandem etwas auffiel.

Unter dem Deckmantel kleiner Beträge sparte der Mann insgesamt ganze 37.000 Euro an. Das wäre nie aufgefallen, hätte die Innenrevision nicht eine stichprobenartige Prüfung der Arbeit durchgeführt. Dabei waren ungewöhnliche Aktivitäten aufgefallen – wie die Anhäufung von Einmalzahlungen an Hartz-IV-Empfänger, die gar nicht mehr existierten. Als Grund gab er mal Nebenkostenabrechnungen, mal Gerichtskosten an.

Letztere muss der Mitarbeiter nun selbst zahlen – denn er wurde nach dem Vorfall nicht nur entlassen, sondern auch des Betruges angezeigt. Nun wird die illegale Bereicherung Konsequenzen für alle Mitarbeiter des Jobcenters haben. Zukünftig soll die Arbeit besser kontrolliert werden und auch Einmalzahlungen dem Vier-Augen-Prinzip unterliegen.

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