KältetodKältewelle „Hartmut“ fordert Tote: Europaweit mehrere Menschen erfroren

Die Kältewelle nach Hoch „Hartmut“ bleibt nicht folgenlos: In Europa wurde bereits über 45 Kältetote gezählt. Eine ältere Frau erfror vor ihrem Altersheim, mehrere Menschen brachen in zugefrorene Gewässer ein.

Es ist nicht nur kalt, es ist eisig. Ganz Europa leidet unter dem späten Wintereinbruch im Februar. Doch das Wetter ist nicht nur ungemütlich, es ist auch gefährlich. Die Zahl der Menschen, die erfroren sind, steigt.

Insbesondere für Obdachlose werden die kalten Nächte zur Gefahr. Aus diesem Grund sollte man derzeit erstrecht nicht wegschauen, sondern auf seine Mitmenschen achten. Wie du Menschen auf der Straße vor dem Erfrieren retten kannst, erfährst du hier.

Doch nicht nur Obdachlose sind der Kälte zum Opfer gefallen. In Creglingen starb ein Großvater, als er seinen Enkel retten wollte – er war ins Eis eingebrochen. Auch in Niedersachsen musste ein Spaziergänger die furchtbare Entdeckung einer Leiche machen: Ein Mann war nachts offenbar in einen Fluss eingebrochen und erfroren. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten.

Zudem sollte man derzeit besonders auf ältere Verwandte und Bekannte achtgeben. In Frankreich starb eine 90-jährige Frau in der Kälte. Sie war vor der Tür ihres Altersheims erfroren.

Die Kältewelle soll noch einige Tage anhalten. In Lübeck wurden nachts bis zu minus 20 Grad gemessen, auf der Zugspitze sogar minus 30. Zum Wochenende soll es langsam wieder milder werden.

Nachdem am Freitag noch einmal Schnee erwartet wird, klettern die Temperaturen zumindest tagsüber wieder über Null Grad. In der Kombination mit Regenfällen droht dann jedoch eine neue Gefahr: Es kann glatt werden.

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