WetterKältewelle in Deutschland: Vier Sibirische Wochen warten auf uns

Es wird bitterkalt in Deutschland: In den nächsten vier Wochen rechnen Meteorologen mit einer Kältewelle, da sibirische Luft zu uns strömt. Der Wetterdienst warnt vor Glätte und eisigen Temperaturen.

Inhalt
  1. Wetter in Deutschland: So frostig wird es bei uns 
  2. Ausblick: So wird das Wetter am Dienstag
  3. Wintersturm in den USA

Zu Beginn des neuen Jahres zeigte sich das Wetter in weiten Teilen Deutschlands noch grau, aber dafür mild. Schließlich rollte das Schneechaos im Süden an. Nun soll es in der ganzen Bundesrepublik winterlich kalt werden. Schon am Wochenende sank das Thermometer bei uns nachts vielerorts auf bis zu -6 Grad. Der Deutsche Wetterdienst rechnet nun sogar mit bis zu vier Wochen eisiger Kälte. Grund dafür ist Luft, die aus Sibirien zu uns hinüberzieht. Zudem rechnet das Robert-Koch-Institut mit einer Grippewelle.

 

Wetter in Deutschland: So frostig wird es bei uns 

Das Hoch „Brigida“ möchte nicht so richtig verschwinden und wird daher für weitere Kühlschrank-Temperaturen bei uns sorgen: "Auch, wenn das Hoch in den kommenden Tagen über Osteuropa liegt, ist es jedoch stark genug, um atlantische Frontensysteme von Deutschland fernzuhalten", schreibt der Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst. "Die winterliche Periode könnte, nach heutiger Modellprognose, mehrere Wochen andauern."

Im Erzgebirge sank das Thermometer heute Morgen auf bis zu minus 24 Grad. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lagen die Werte zwischen -8 und -13 Grad und auch der Norden bibberte in der Nacht von Sonntag auf Montag bei -6 Grad.

Laut des Deutschen Wetterdienstes müssen Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger mit glatten Straßen rechnen. Und so kalt geht es in den kommenden Wochen weiter. „Ich habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinweisen“, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. 

 

Ausblick: So wird das Wetter am Dienstag

Von Montag auf Dienstagnacht sinken die Temperaturen auf bis zu -10 Grad im Bergland und erreichen nur null Grad an den Küsten. Tagesüber wird es weitgehend trocken bei bis zu 3 Grad. In der Nacht zum Mittwoch wird es im Westen stark bewölkt, gebietsweise fällt etwas Schnee. "Verbreitet mäßiger Frost zwischen -5 und -10 Grad, im Nordwesten -1 bis -4 Grad. Schwacher Südostwind", schreibt der Deutsche Wetterdienst.

 

Wintersturm in den USA

Nicht nur Europa ist von einer Kältewand umhüllt, auch in den USA geht es frostig zu: Vom mittleren Westen bis zum Nordosten zog am Wochenende ein Wintersturm über die USA und brachte Schnee, Eisregen und sogar Gewitter. Flüge und Zugverbindungen fielen aus oder verspäteten sich. In Teilen Neuenglands (Ostküste) sind nach Berichten des Senders CBS bis zu 46 Zentimeter Neuschnee gefallen. Der Bundesstaat New Jersey rief den Notstand aus.

US-Bundespräsident Donald Trump riet den Bürgern via Twitter zu Hause zu bleiben und merkte an: "Es wäre nicht schlecht, jetzt ein bisschen von dem guten alten globalen Klimawandel zu haben." Trump glaubt, der Mensch habe keinen Einfluss auf den weltweiten Klimanwandel. 

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