Der UnterschiedKartenzahlung: Warum manchmal mit Pin und sonst mit Unterschrift?

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum du bei der Kartenzahlung im Geschäft manchmal deinen Pin eingeben muss und ein anderes Mal die Unterschrift reicht? Wir erklären dir den Unterschied.

Kartenzahlung: Warum manchmal mit Pin und sonst mit Unterschrift?
Foto: iStock

Musst du an der Kasse nur den Kassenzettel unterschreiben und so die Zahlung bestätigen, dann heißt das im Handels-Deutsch: „Point of Sale ohne Zahlungsgarantie“.

Du gibst dem Händler so die Erlaubnis den fälligen Betrag per Lastschrift von deinem Konto abzubuchen.

Diese Methode der Kartenzahlung ist für dich und den Händler kostenfrei.

Sie birgt aber auch ein Risiko. Denn wird die Zahlung nur mit einer Unterschrift bestätigt, dann hat der Verkäufer keinerlei Garantie dafür, dass das Konto des Karteninhabers gedeckt ist. Bucht er also ein paar Tage nach dem Kauf von diesem Konto ab, könnte es sein, dass er sein Geld wegen unzureichender Deckung nicht bekommt.

Fordert der Verkäufer bei der Kartenzahlung jedoch die Geheimzahl, also den Pin ein, besteht dieses Risiko nicht.

Über die Pin-Eingabe wird die Kontodeckung gegengecheckt. Nur bei einer ausreichenden Deckung wird die Zahlung bestätigt.

Diese Sicherheit kostet den Verkäufer jedoch etwas: 0,2 bis 0,3 Prozent des Kaufbetrages kommt der Bank des Kunden zugute.

Es kommt auch vor, dass ein und dasselbe Geschäft beide Zahlungsmethoden zulässt. Hier wird per Zufall entschieden, von welchem Kunden, was abgefragt wird.

 
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