VerbraucherKassenzettel im Portemonnaie: Verbraucherschützer raten davon ab!

Die meisten Menschen stecken Kassenzettel einfach in ihr Portemonnaie. Doch Verbraucherschützer schlagen jetzt Alarm: Im Geldbeutel verlieren Kassenbons ihren Wert - indem sie verblassen.

Wenn es nach den Verbraucherschützern geht, sollten wir die Angewohnheit, Kassenbons in die Geldbörse zu stecken, dringend sein lassen. Sie warnen vor dem Wertverlust der Kassenbons, wenn der Druck verblasst und sie nicht mehr lesbar sind.

Der Grund: Kassenzettel sind auf sogenanntem Thermopapier gedruckt. So wird zwar an der Farbe gespart, allerdings auch an der Qualität der Schrift: Sie verblasst innerhalb weniger Wochen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt: Wenn der Kassenzettel nicht mehr lesbar ist, kann es zum Garantieverlust (des gekauften Gegenstandes) kommen.

 

Wohin mit dem Kassenbon?

Statt ins Portemonnaie gehören Kassenzettel zunächst in die Einkaufstüte und zu Hause erst mal ausgepackt. Wer den Kassenbon lange aufbewahren möchte - etwa ein Jahr bis zur Steuererklärung oder in der zweijährigen Garantiezeit - sollte die Bons am besten in einer Folie aufbewahren. Noch besser: den Kassenbon kopieren - dann verblasst nämlich gar nichts mehr.

Und: Kassenbons, die man eh früher oder später wegschmeißt - etwa von kleinen Einkäufen oder rabattierten Gegenständen ohne Garantie - muss man den Kassenzettel gar nicht erst mitnehmen. Das spart zum einen Platz im Portemonnaie und zum anderen muss man das giftige Kassenzettelpapier gar nicht erst anfassen....

 

(ww7)

Kategorien: