Explosion fordert 100 TodesopferKatastrophe in Beirut: Das kannst du jetzt tun

In Beirut ist es am Dienstagabend zu zwei heftigen Explosionen mit mindestens 100 Toten gekommen. Wo jetzt Hilfe dringend gebraucht wird.

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Schlimme Katastrophe im Libanon: In Hafengebiet von Beirut gab es am Dienstagabend zwei heftige Explosionen, die umliegende Teile der Stadt zerstört und mindestens 100 Tote und 4000 Verletzte zur Folge hatten. Bilder zeigen völlig zerstörte Häuser und verwüstete Straßen.

 

Beirut: Mindestens 100 Tote nach Explosion am Dienstag

Wie es zu der Explosion kommen konnte, ist noch nicht genau geklärt. Die Behörden gehen davon aus, dass 2750 Tonnen Ammoniumnitrat die Ursache dafür sein könnten. Diese stammen anscheinend von einem Schiff, das bereits vor Jahren konfisziert wurde und dessen Ladung unter Umständen unsachgemäß in einem Hafengebäude gelagert wurde, berichtet "tagesschau.de" unter Berufung auf den libanesische Fernsehsender LBCI.

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Videos im Netz zeigen völlig überfüllte Krankenhäuser und verzweifelte Menschen, die in den Kliniken und auf den Straßen versuchen, ihre Angehörigen zu finden. Unter den Trümmern wird nach wie vor nach Menschen gesucht. Laut Allianz Worldwide Care gibt es in der libanesischen Hauptstadt 31 Krankenhäuser, von denen einige zerstört wurden. Das Rote Kreuz im Libanon ruft die Bürger zu Blutspenden auf.

 

Katastrophe in Beirut: Hier kannst du spenden

Hilfe aus Frankreich und den Niederlanden, darunter zum Beispiel medizinische Ausrüstung, wurden bereits am Mittwoch losgeschickt. Auch in Deutschland wird darüber nachgedacht, Unterstützung zu schicken. "Wir besprechen akut, Hilfe zu liefern, werden uns mit dem Auswärtigen Amt zusammensetzen und beraten“, so Dr. Dieter Schütz, Pressesprecher vom Deutschen Roten Kreuz.

Wer von Deutschland aus helfen möchte, kann eine der vielen Spendenaktionen unterstützen:

Das Rote Kreuz Libanon ist in Beirut derzeit im Dauereinsatz. Gespendet werden kann auf der Webseite der Organisation.

Gerade besonders gefordert sind die Ärzte im Libanon, die die Verletzten unter chaotischen Bedingungen versorgen müssen. Vor Ort sind auch die Ärzte ohne Grenzen im Einsatz, die finanziell unterstützt werden können.

Auf der Plattform GlobalGiving wurde eine Spendenaktion für die Opfer der Explosion gestartet. Hier kannst du für Lebensmittel, Wasser, den Wiederaufbau oder medizinische Materialien spenden. Bis zum Mittwochnachmittag sind so bereits über 44.000 Euro zusammengekommen.

Eine weitere Spendenaktion läuft über den Aktivisten Seb Alex, der während der Explosion vor Ort war. Auf der Seite kannst du Geld für die Versorgung der Opfer spenden.

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