Extrem seltenKenia: Weiße Giraffen gesichtet

Sie stellen (zumindest für uns) eine absolute Sensation da: In Kenia wurden zwei weiße Giraffen gesichtet, wahrscheinlich eine Mutter und ihr Kalb.

Weiße Giraffen gesichtet
So kennt man sie: niedlich, neugierig und mit braunen Flecken
Foto: Wassiliy / iStock

Normalerweise ist es ja so: Elefanten sind grau, Krokodile grün und Giraffen gelb mit braunen Flecken. Die Ranger der Tierschutzorganisation Hirola Conservation (die glücklicherweise auch eine Videokamera dabei hatten), die die ungewöhnlichen weißen Giraffen gesichtet haben, müssten im ersten Moment also verblüfft gewesen sein. Oder etwa nicht?

Achtung: Diese Tiere sind vom Aussterben bedroht (Artikel geht unter dem Video weiter):

 

Für alle, die sich nicht jeden Tag in der Savanne Kenias bewegen, wäre die Begegnung mit Sicherheit außergewöhnlich gewesen, für die Ranger ist es allerdings beinahe schon Alltag. In den vergangenen Jahren seien sie schon häufiger auf Tiere gestoßen, die an der Genmutation Leuzismus leiden, lautet die Aussage der Naturschützer laut der 'Berliner Zeitung'. Auch diese Giraffe mit ihrem Jungtier habe man schon häufiger bei Spaziergängen in der Savanne beobachten können.

 

Leuzismus ist nicht gleich Albinismus

Im ersten Moment denkt man vielleicht an Albinos, aber Leuzismus ist eine andere genetische Mutation. Sie färbt das Fell der Tiere (Leuzismus ist nicht auf Giraffen begrenzt) weiß und die Haut rosa. In der Haut befinden sich keine Zellen, die Farbstoffe bilden können. Im Gegensatz dazu gibt es beim Albinismus zwar farbstoffbildende Zellen, diese können aber kein Melanin bilden.

Auch in Deutschland gibt es übrigens Tiere mit Leuzismus: Fast alle weißen Hauskatzen weisen diese genetische Besonderheit aus.

Hier ist die wunderschöne weiße Giraffe mit ihrem Kalb zu beobachten:

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