„Kentucky Fried Chicken“KFC: Großeinsatz im Fast-Food-Restaurant - Lebensmittelvergiftung?

Am Dienstagabend kam es zu einem Großeinsatz in einer Filiale der Fast-Food-Kette „Kentucky Fried Chicken“ (KFC) in Kamen. Gleich mehrere Personen hatten über Übelkeit geklagt. Ein Gast soll sich sogar übergeben haben.

Inhalt
  1. ++ UPDATE 02.04.2019 ++
  2. KFC-Gäste mussten ins Krankenhaus
  3. Polizei lässt KFC-Filiale schließen 
 

++ UPDATE 02.04.2019 ++

Neue Ergebnisse haben gezeigt, dass das Fett im KFC-Restaurant in Kamen zwar nicht mehr frisch, aber eben auch nicht verdorben war. In den Unterlagen heißt es: „Die Fettproben waren chemisch und mikrobiologisch allerdings nicht zu beanstanden, also nicht mikrobiologisch oder chemisch verdorben.“ Das Hühnchenfleisch sei ebenfalls ohne wesentliche Mängel gewesen. Bei neuen Kontrollen im Schnellrestaurant vor Ort konnten ebenfalls keine Beanstandungen gemacht werden. Die Ursache für die Erkrankung der Gäste ist also weiterhin unklar.

 

KFC-Gäste mussten ins Krankenhaus

Gegen 22:35 Uhr am Dienstagabend rückten Notarzt und Polizei zu einem Einsatz in Kamen (NRW) aus. Eine Gruppe von fünf Personen hatte nach dem Verzehr von Hähnchenteilen bei der Fast-Food-Kette „Kentucky Fried Chicken“ gesundheitliche Probleme. Während sich vier der Gäste über Unwohlsein beschwerten, soll sich eine weitere Person sogar übergeben haben. Auch eine weitere Personengruppe soll mit Übelkeit zu kämpfen gehabt haben, hatte das Schnellrestaurant aber schon wieder verlassen.

Die betroffenen Personen wurden vom Notarzt vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber nach einer Untersuchung noch am selben Abend wieder verlassen. Sie gaben an, dass sie „Hot Wings" gegessen hatten.

 

Polizei lässt KFC-Filiale schließen 

Die Polizei sicherte diverse Proben im Schnellrestaurant. Darunter soll sich auch das Frittierfett befunden haben. Die Proben wurden an die lebensmitteltechnische Kontrolle übergeben. Die KFC-Filiale an der Autobahn A1 wurde nach dem Vorfall vom Betreiber in Absprache mit der Polizei vorsorglich geschlossen.

Der Fall wurde nun vom Ordnungsamt und dem öffentlichen Gesundheitsdienst geprüft. Schuld war das Frittierfett. Es wurde entsorgt und die Fritteuse gereinigt. Zur weiteren Analyse werden die Proben nun noch zur chemischen und mikrobiologischen Untersuchung in das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen (CVUA) nach Hagen und Arnsberg.

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