Sicher RodelnKind beim Rodeln schwer verletzt: Darauf sollten Eltern achten

In Grafrath hat sich ein Kind schwer verletzt, als es beim Rodeln gegen einen Baum raste. Worauf sollte man als Eltern achten, damit der Rodel-Ausflug nicht im Krankenhaus endet?

Der erneute Wintereinbruch erfreut vor allem Kinder. Der Schnee macht Wiesen und Hügel zum Spielplatz. Doch der Spaß kann schnell gefährlich werden, wie aktuell der Unfall eines sechsjährigen Mädchens zeigt.

Das Kind war gemeinsam mit seiner Schwester am Schlittenberg im bayrischen Grafrath rodeln. Dabei verloren die Mädchen jedoch die Kontrolle über ihren Schlitten und prallten ungebremst gegen einen Baum.

Die jüngere Schwester verletzte sich dabei schwer am Kopf und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das sind die Schattenseiten des Rodelns: Denn so viel Spaß die schnelle Abfahrt macht, so gefährlich kann die Geschwindigkeit werden. Deswegen sollten Eltern einige Sicherheitshinweise beachten, um ihr Kind zu schützen.

 

Was sollten Eltern beim Rodeln mit den Kindern beachten?

 

  • Der Hügel sollte nicht zu steil, vereist oder steinig sein.
  • Es sollte genügend Fläche zur Entschleunigung verfügbar sein.
  • Insbesondere Kleinkinder sollten bestenfalls nur mit einem Erwachsenen zusammen rodeln.
  • Eltern wird empfohlen, die Rodelstrecke zunächst allein zu testen, um mögliche Gefahren einschätzen zu können.
  • Familien sollten sich besser ruhigere Gegenden suchen, in denen die Kinder mit dem Schlitten nicht zusammenstoßen können.
  • Äste, Steine und Bäume stellen ein Verletzungsrisiko dar und sollten daher weit entfernt sein.
  • Kinder sollten immer dicke Handschuhe tragen, die die Hände vor dem Einklemmen schützen.
  • Ein Helm schützt den Kopf und ist auch beim Rodeln empfehlenswert.

 

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