Verstoß gegen Corona-RegelnKindergeburtstag mit 30 Gästen - Polizei musste einschreiten!

In Hameln wurde trotz des Corona-Lockdowns ein Kindergeburtstag mit 30 Gästen gefeiert - bis die Polizei die Feier auflöste.

Seit der Verschärfung der Corona-Maßnahmen im Lockdown darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren, haushaltsfremden Person treffen. Doch an diese Regel scheinen sich nicht alle halten zu wollen. In Hameln musste jetzt ein Kindergeburtstag aufgelöst werden, weil dort 30 Menschen zusammengekommen waren.

 

Hameln: Polizei beendet Kindergeburtstag mit 30 Gästen

Bei dem Geburtstag in der niedersächsischen Stand wurden neben den Kontaktbeschränkungen auch andere Vorschriften zur Eindämmung des Virus, wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder das Einhalten von Abständen, nicht beachtet. Unter den Teilnehmern waren neben den Kindern auch 15 Erwachsene.

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Wie die Polizei in einer Pressemitteilung erklärte, wurden die Beamten am Dienstag, 12. Januar, von Nachbarn auf die Feier hingewiesen. Als die Polizei am Haus eintraf, habe sich eine Frau mit fünf Kinder in der Toilette eingeschlossen. "Die anderen haben sich in Schränken versteckt", so ein Polizeisprecher.

 

Teilnehmern droht Bußgeld von bis zu 400 Euro

Die Beamten vor Ort nahmen die Personalien der Erwachsenen auf. Zudem wurden Platzverweise erteilt. Gegen die Beteiligten wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Wie hoch die Bußgelder ausfallen werden, entscheidet der Landkreis Hameln-Pyrmont. Der Bußgeldkatalog sieht Strafen in Höhe von 100 bis 400 Euro für jede beteiligte Person vor, wenn gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen wurde.

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