Klare AnsageKlima-Greta zerstört Angela Merkel!

Am Donnerstag hat sich Greta Thunberg mit Kanzlerin Angela Merkel getroffen und Klartext gesprochen.

In den letzten Monaten ist es – auch aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie – eher ruhig um die Klimaaktivistin Greta Thunberg geworden. Doch jetzt hat sich die Schwedin mit einem eindringlichen Appell zurückgemeldet, und der ging auch direkt an Kanzlerin Merkel, mit der sich die 17-Jährige in Berlin getroffen hat.

 

Greta Thunberg: Klimaaktivistin trifft sich mit Angela Merkel

90 Minuten dauerte das Gespräch, das Angela Merkel mit Greta Thunberg und weiteren Klimaaktivisten am Donnerstag im Kanzleramt führte. Schwerpunkt der Unterhaltung: Die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Zuvor hatte die Regierung erklärt, dass laut einer Prognose des Klimaschutzberichts für 2019 die deutschen Klimaschutzziele eingehalten werden könnten – aber nur, weil durch die Corona-Krise der Ausstoß von Treibhausgasen kurzzeitig gesunken ist.

Greta Thunberg: Jetzt will sie wieder in die Schule

Deshalb übt Greta Thunberg nun trotzdem deutliche Kritik an der Politik. "Nach zwei Jahren der Schulstreiks befindet sich die Welt noch immer in einem Zustand des Leugnens der Klimakrise", schreibt die 17-jährige Schwedin zusammen mit der deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer und den beiden Belgierinnen Anuna de Wever und Adélaïde Charliér in einem Meinungsbeitrag in der britischen Tageszeitung "The Guardian", der einen Tag vor dem Treffen mit Merkel veröffentlicht wurde. "Wir können so viele Treffen haben, wie wir wollen, aber der Wille zum Wandel ist nirgends in Sicht."

 

Greta Thunberg findet deutliche Worte für Versagen der Politik

Obwohl es in den vergangenen Jahren immer wieder Klimakatastrophen gegeben habe, hätte die Politik immer noch nicht die Ernsthaftigkeit der Klimakrise erkannt, so der Vorwurf der Aktivistinnen. "Tatsächlich haben wir zwei weitere Jahre durch politische Untätigkeit verloren." Eine deutliche Kritik, die Greta Thunberg nach dem Gespräch mit Angela Merkel noch einmal erneuerte.


"Die politischen Führungspersönlichkeiten müssen sich aus ihrer Komfortzone bewegen. Wir haben Kanzlerin Merkel gebeten, die Klimakrise nicht wie jede andere Krise zu behandeln. Es handelt sich um einen Notstand", so die Schwedin am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Scheint, als würde Greta Thunberg im Kampf gegen den Klimawandel nun ein kämpferisches Comeback feiern. Ob die eindringlichen Worte des Teenagers bei den Politikern angekommen sind, muss sich aber erst noch zeigen.

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