Männerkolumne - Das sagt Mann soKörperbehaarung - jay or nay?

Gibt es Freundschaft zwischen den Geschlechtern?
Foto: Eyecandy Berlin

Ein einfacher Deal: Wir geben einmal im Monat ein Thema vor, Max und Jakob* vom Podcast Beste Freundinnen schreiben uns ihr Gespräch dazu auf. Und wir lernen was. Diesmal über: Körperbehaarung. 

Max: Hast du im Bett schon mal ’ne haarige Überraschung erlebt?

Jakob: Oh ja! Das Verrückte: Oft sind das Frauen, bei denen man nie denken würde, dass sie den Nature-Style fahren. Ich hatte schon Situationen, da habe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.

Max: Schwierig wird’s für mich nur, wenn sie viel mehr Haare hat als ich.

Jakob: Ja, oder wenn die Haare so aus der Bikinihose rausquellen. Meine persönliche Faustregel lautet: Der Busch sollte nicht unterm Zelt auftauchen.

Max: Für mich spielt die Haltung der Frau dazu eine große Rolle. Eine Scheißegal-Haltung wirkt einfach nur ungepflegt. Wenn sie sagt: Das ist mein Style, ich mag das so, dann passt das für mich auch. Als Madonna zum Beispiel ihre Achselhaare stehen ließ, wollte sie damit ja auch eine Empower-ment-Message senden.

Jakob: Aber alles in Maßen. Wenn es aussieht, als hätte eine Frau zwei Wollbälle unterm Arm klemmen… ach nö.

Max: Ich glaube, die Vorlieben in puncto Körperbehaarung hängen mit dem Alter zusammen. Mit Anfang 20 war ich der Meinung: Am liebsten alles glatt! Heute finde ich ein paar Haare viel schöner, sieht nicht so kindlich aus.

 

Jakob: Ich bevorzuge untenrum den sogenannten Landing Strip – da weiß man dann auch gleich, wo­’s langgeht.

Max: Und der Sex ist auch besser, wenn beide zumindest gestutzt sind. Dann flutscht es einfach besser, als wenn der Busch verklebt ist. In Beziehungen diskutieren die Partner untereinander deshalb ja meistens auch ihre Präferenzen. Man will schließlich füreinander attraktiv sein.

Jakob: Ich hatte aber auch schon den Fall, dass eine Frau zu mir meinte: Mir ganz egal, wie du das findest. Das ist meine Frisur, die ich trage. Und ich sehe sie im Zweifel öfter als du.

Max: Ich kriege von meiner Freundin immer wieder Sätze zu hören wie: Vielleicht hätten wir öfter Sex, wenn du dir regelmäßiger die Haare da
unten stutzen würdest.

Jakob: Ich finde, man sollte seiner Intimfrisur die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie den Haaren auf dem Kopf. Die lässt man ja schließlich auch nicht einfach zum Wischmopp verkommen.

Max: Die Pflege bringt auch Vorteile mit sich: Wenn die Hoden rasiert sind, werden sie beim Blowjob viel mehr mit einbezogen...

Jakob: Guter Hinweis. Ich rasiere mich untenrum manchmal auch komplett. Von Frauen habe ich aber schon ein paar Mal gehört, dass es nach einem Bubi in der Vorpubertät aussieht.

Max: Wobei der Penis so natürlich größer wirkt, als wenn er nur gerade so aus dem Wald herauslugt. Wären da nicht dann die Stoppeln und die Rasurpickel... Da fällt mir ein: Man sollte sich auf keinen Fall zwischen Arschloch und Hoden rasieren. Das juckt fürchterlich!

Jakob: Ein kleiner Tipp fürs nächste Vorstellungsgespräch: Sich den Chef auf dem Klo vorzustellen, ist überholt. Lieber daran denken, wie er über einem kleinen Spiegel hockt und versucht, sich zwischen Poperze und Sack zu rasieren.

*Lust auf mehr männliche Ansichten? In ihrem Podcast 'Beste Freundinnen' reden Max und Jakob über Streit in der Beziehung, Potenzprobleme und, sieh an, sogar Gefühle. Zuhören geht bei Spotify, iTunes, Deezer und YouTube. ​

 

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