Schlechte NeuigkeitenKrankenkasse warnt: Es droht eine drastische Beitragserhöhung!

Die Deutschen müssen sich unter Umständen auf eine deutliche Erhöhung der Krankenkassen-Beiträge einstellen.

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Schlechte Nachrichten für die Beitragszahler: Der AOK-Bundesverband befürchtet, dass es 2022 nach der Bundestagswahl zu einer extremen Erhöhung des Krankenkassen-Zusatzbeitrages kommen könnte. Grund dafür seien die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

 

Krankenkasse fürchtet Erhöhung des Zusatzbetrages

Die Krankenkassen seien derzeit doppelt belastet. Auf der einen Seite seien durch die Corona-Krise zusätzliche Kosten entstanden, auf der anderen Seite brechen die Beitragseinnahmen durch Kurzarbeit und steigende Arbeitslosigkeit weg, erklärt der der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes, Martin Litsch, gegenüber der "Augsburger Allgemeinen".

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"Ohne Gegensteuern droht dann ein Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 1,3 Prozent auf 2,5 Prozent",  warnt Litsch. Dies könne nur verhindert werden, wenn die Bundesregierung ihre bisherigen Hilfen für die Kassen noch mehr ausweitet.

 

AOK-Chef Litsch: Kosten der Corona-Pandemie sollen aus Steuergeldern bezahlt werden

Gesundheitsminister Jens Spahn hatte den Krankenkassen einen Bundeszuschuss von einmalig fünf Milliarden Euro zugesichert, doch dies reiche nicht aus, um das Finanz-Loch von mehr als 16 Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung zu decken, erklärt Litsch.

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"Die Koalition will das Milliardenloch zu mehr als zwei Dritteln mit dem Geld der Beitragszahler stopfen, indem die Krankenkassen geschröpft werden und der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz erhöht wird", so die Kritik des AOK-Chefs. Zudem bemängelte er, dass die Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie, darunter zum Beispiel die Finanzierung von zusätzlichen Intensivbetten, nur von den gesetzlichen Beitragszahlern gestemmt werden sollen.

Die private Krankenversicherung unterstütze dagegen zu wenig. Martin Litsch sieht dem Staat in der Pflicht: "Es handelt sich hierbei um gesamtgesellschaftliche Aufgaben, deren Kosten aus Steuergeldern bezahlt werden müssten, statt sie auf die Beitragszahler in der Krankenversicherung abzuwälzen."

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