VerbrechenKünzelsau: 69-jährige Babysittern wegen Totschlags eines Siebenjährigen angeklagt

Eine 69-jährige Frau aus dem ostfränkischen

Künzelsau ist wegen Totschlags angeklagt. Sie hatte auf einen siebenjährigen Jungen aufgepasst, der tot in ihrer Badewanne aufgefunden wurde.

Als die Eltern des Jungen am Samstag, den 28.4., ihren Sohn bei einer 69-jährigen Bekannten abholen wollten, machte keiner die Haustür auf. Ein Nachbar hatte einen Schlüssel für das Einfamilienhaus. Der Vater machte schließlich eine schreckliche Entdeckung: Sein Kind lag tot in der Badewanne. Ein Notarzt eilte herbei, konnte aber nichts mehr für den Siebenjährigen tun. Laut Informationen der Deutschen Presse Agentur (dpa) hatte der Junge Würgemale am Hals, war wahrscheinlich schon gestorben, bevor er in die Wanne gelegt wurde. 

Von der 69-jährigen Babysittern fehlte zunächst jede Spur. Ein Trupp aus zehn Polizeistreifen, einem Hubschrauber und einem Spürhund fahndeten nach der Flüchtigen, die um 21.30 Uhr durch einen Zeugenhinweis gefasst werden konnte. Sie sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Gegen die Frau liegt ein Haftbefehl wegen Totschlags vor. 

Künzelsau: 69-jährige Babysittern wegen Totschlags eines Siebenjährigen angeklagtiStock

 

Der Junge ging gerne zur Pflegeoma

Unklar ist bisher, ob die Frau den Jungen wirklich tötete und wenn ja - warum. Denn das Verhältnis zur Pflegeoma sei eigentlich herzlich gewesen, sagte die Familie des verstorbenen Jungen der dpa. Das Kind sei gerne zu der 69-Jährigen gegangen, habe dort seit fünf Jahren regelmäßig übernachtet. Es habe ein großes Vertrauensverhältnis bestanden. 

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