Mädchen total unterentwickeltLebensgefahr: Eltern in Sydney wegen veganer Ernährung der Tochter verurteilt

In Sydney wurde ein Paar vom Gericht verurteilt, das seine kleine Tochter streng vegan ernährt hat.

Inhalt
  1. Vegane Ernährung mit fatalen Folgen 
  2. Sydney: Elten wegen veganer Ernährung der Tochter verurteilt
  3. Vegane Ernährung „völlig unangemessen“

Gute Ernährung ist das A und O. Nur was gute Ernährung ist, da scheiden sich immer wieder die Geister. In Sydney hatte sich ein Paar dazu entschieden seine kleine Tochter vegan zu ernähren – mit fatalen Folgen. Die Eltern wurden nun von einem Gericht verurteilt.

 

Vegane Ernährung mit fatalen Folgen 

Obst, Haferflocken, Kartoffeln, Reis, Tofu, Brot, Erdnussbutter und Reismilch – das war alles, was die Eltern ihrer kleinen Tochter seit ihrer Geburt zu essen gaben. Fleisch oder andere tierische Lebensmittel standen nicht auf dem Speiseplan. Das hatte zur Folge, dass das Mädchen mit 19 Monaten auf dem Entwicklungsstand eines erst drei Monate alten Kindes war. Das Mädchen wog nicht mal fünf Kilogramm und hatte noch überhaupt keine Zähne ausgebildet.

 

Sydney: Elten wegen veganer Ernährung der Tochter verurteilt

Erst als das Kind mit Krämpfen in ein Krankenhaus gebracht werden musste, wurde das Vorgehen der Eltern bemerkt und es kam zur Anklage. Vor Gericht bekannten sich beide für schuldig, ihre Tochter vernachlässigt und in Gefahr gebracht zu haben. Das Paar wurde zu jeweils 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Als Höchststrafe wären fünf Jahre Haft möglich gewesen.

 

Vegane Ernährung „völlig unangemessen“

Die Richterin erklärte bei der Urteilsverkündung: „Es liegt in der Verantwortung aller Eltern dafür zu sorgen, dass die Ernährung ihrer Kinder ausgewogen ist und ausreichend Nährstoffe enthält, um richtig zu wachsen.“ Das Vorgehen der Angeklagten halte sie für „völlig unangemessen“. Das Mädchen befindet sich nun in der Obhut von Verwandten und darf von seinen leiblichen Eltern regelmäßig besucht werden.

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