Hartz IVLinke-Politikerin verlangt Ende der Hartz-IV-Sanktionen

Der Linken-Politikerin Sabine Zimmermann platzt der Kragen. Sie äußerste sich zu den Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger und wetterte gegen die Maßnahmen der Bundesregierung.

„Anstatt Menschen mit Sanktionsinstrumenten permanent unter Druck zu setzen und Leistungen zu kürzen, sollte die Bundesregierung daran arbeiten, wie mehr und fair entlohnte Arbeitsplätze entstehen können“, so äußerte sich Sabine Zimmermann, schreibt „Tag 24“. Die Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger lassen die Linke-Politikerin zu Wort kommen, für welche die Sache klar ist: Die Sanktionen verstoßen gegen das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.

Als Arbeitsmarkt-Experten der Linken im Bundestag sprach sie sich jedoch nicht nur gegen die Sanktionen aus. Sie brachte auch Ideen ein, die von den Sanktionen absehen sollten. Statt Strafen solle es eine sanktionsfreie Mindestsicherung von derzeit 1050 Euro geben. Sicher ist sie sich auf jeden Fall, dass es so nicht weitergehen kann. „Grundrechte kürzt man nicht“, stellt die Linke-Politikerin laut der „Welt“ klar. Welche Änderungen ihre Einmischung mitbringt, wird sich noch herausstellen.

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