StudieLow-Carb-Ernährung verkürzt die Lebenszeit – Forscher sind besorgt

Sie liegt seit mehreren Jahren im Trend: die Low-Carb-Ernährung. Wer abnehmen will, nimmt wenig Kohlenhydrate zu sich. Doch Forscher fanden jüngst heraus, dass diese Art der Ernährung unter bestimmten Umständen gar nicht gesund sein soll.

Abnehmwillige sind begeistert. Zur Gewichtsabnahme bringt die Low-Carb-Ernährung den gewünschten Erfolg. Doch ob diese Art der Ernährung wirklich so gesund ist, wollte Professorin Dr. Sara Seidelmann gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern herausfinden. An der Brigham and Women’s Hospital in Bosten widmeten sich die Wissenschaftler 25 Jahre lang einer Studie, die sich mit der Lebenserwartung der Menschen auseinandersetzt. Das Ergebnis ist eindeutig: Low Carb soll unter bestimmten Umständen die Lebenserwartung um bis zu vier Jahren verkürzen.

Unter den Faktoren Alter, Geschlecht, Bildungsstand, ethnische Zugehörigkeit, sportliche Aktivität, Einkommen, das Rauchen, Diabetes und natürlich auch den Ernährungsgewohnheiten wurden 15.400 Probanden begleitet. Festgestellt wurde, dass im Alter von 50 Jahren die verbleibende Lebenszeit bei Zunahme einer moderaten Kohlenhydratmenge bei 33 Jahren, bei einer hohen Kohlenhydratmenge bei 32 und bei einer geringen Kohlenhydratmenge bei 29 Jahren liegt.

Das Problem sei laut der Studie jedoch nicht das Zuführen weniger Kohlenhydrate, sondern der erhöhte Konsum von tierischen Eiweißen und Fetten. Die Lösung sei aber, statt tierischer Fette und Eiweiße pflanzliche zu sich zu nehmen. Wenn Low Carb, dann also lieber auf die vegetarische Art.

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