Schlechte Bilanz

Lufthansa mit Mega-Verlust - Mehr als 10.000 Jobs gefährdet!

Die Corona-Krise hält die deutsche Wirtschaft immer noch davon ab, gute Erfolge zu erzielen. Jetzt muss das Mega-Unternehmen Lufthansa erneut mit herben Verlusten rechnen.

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Erst kürzlich griff der Staat dem Lufthansa-Konzern finaniell unter die Arme, um die wirtschafltichen Schäden durch die Corona-Krise aufzufangen. Das hat allerdings nicht viel gebracht, denn das Unternehmen muss auch im ersten Quartal dieses Jahres herbe Verluste einstecken. Mehr als 10.000 Jobs stehen auf der Kippe!

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Milliarden-Verluste für Lufthansa

Die Corona-Pandemie bringt den Passagierluftverkehr nahezu zum Erliegen: Das bedeutet einen Umsatzeinbruch von 60 Prozent - oder umgerechnet der Verlust von einer Miliarde Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. Ein Horror-Szenario, welches jetzt für das Lufthansa-Unternehmen zur bitteren Wahrheit wird.

Das Unternehmen, zu welchem die Lufthansa, Swiss-, Austrian- und Brussels-Airlines, sowie der Ferienflieger Eurowings gehören, rechnet mit einer aktuellen Verschuldung von mehr als 10 Milliarden Euro - obwohl die Gruppe im vergangenen Jahr bereits mit einem Finanzpaket gestützt wurde.

Im ersten Quartal 2021 hat Lufthansa nur 21 Prozent des 2019er-Angebots geflogen und nur 3 Millionen, anstatt der damaligen 30 Millionen Passagiere befördert. 

Geplanter Abbau von mehr als 10.000 Stellen

Ein erster Personalabbau hat bereits statt gefunden, jetzt sollen weitere 10.000 Stellen folgen. 

"Wir bereiten uns auf Entlassungen vor.", so der Finanzvorstand von Lufthansa Remco Steenbergen. Aber auch andere Lösungen, wie freiwillige Abgänge oder Teilzeitlösungen sollen dem Unternehmen helfen, Kosten einzusparen.

Lufthansa-Chef sieht trotz allem positiv in die Zukunft

"Die Sehnsucht der Menschen, zu reisen ist hoch", so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Er blickt positiv in die Zukunft und hofft durch die steigende Zahl an Geimpften schon bald eine erhöhte Nachfrage an Flügen im Sommer erreichen zu können.

Es werden 40% Auslastungen erwartet, im Vergleich zu des Jahreskapazität von 2019. Immer noch wenig, aber immerhin ein Lichtblick!

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