So wichtig ist ein Kindersitz! Mädchen vom Sitzgurt fast in zwei Teile gerissen

Kindersitze können Leben retten. Ein sechsjähriges Mädchen wurde jetzt in den USA fast in zwei Teile gerissen, weil sie nicht richtig angeschnallt war.

Inhalt
  1. Horroranruf aus dem Krankenhaus
  2. Ein Appell an die Eltern
  3. Krankenhaus und Therapie
  4. Kindersitze: Das gilt in Deutschland

Die kleine Samantha Swartwout saß auf der Rücksitzbank, als ihr Vater das Auto steuerte. Dann passierte ein schrecklicher Unfall. Das Auto prallte gegen einen Baum. Weil die Sechsjährige nur mit einem Sicherheitsgurt geschützt war und nicht in einem Kindersitz saß, kam es zu einer Katastrophe. Der Gurt schnitt in ihren Bauch und teilte sie fast in zwei Hälften. 

Auto Sicherheitsgurt Gefahr Kinder
Lebensgefährliche Sicherheitsgurte: Wenn Kinder ohne Kindersitz im Auto  fahren 
Foto: iStock
 

Horroranruf aus dem Krankenhaus

Vollkommen geschockt erzählt die Mutter dem amerikanischen Sender CBS News, dass die Innereien der Kleinen aus dem Bauch herausquollen. So einen Anruf möchte keine Mutter jemals bekommen, erzählte Shelly Martin, die Mutter, dem Sender. 

 

Ein Appell an die Eltern

Shelly Martin aus Richmond in Virginia sagte, dass solche schlimmen Verletzungen mit Sicherheit nicht passiert wären, wenn das Mädchen in einem Kindersitz gesessen hätte.

Sie appelliert an andere Eltern: "Glaubt nicht, dass euer Kind mit sieben oder acht Jahren zu groß für solch einen Sitz ist. Sie sind es nicht."

 

Krankenhaus und Therapie

Drei Wochen musste die Kleine im Krankenhaus bleiben, wo ihr ein Netz eingesetzt wurde, das ihre Organe im Bauch zusammenhält. Allerdings hat der Unfall noch weitere Folgen.

"Sie macht eine Therapie bei einem Psychologen und wird auf posttraumatische Belastungsstörung behandelt", erzählte Shelly Martin CBS. 

 

Kindersitze: Das gilt in Deutschland

Kinder bis zu einer Körpergröße von 150 Zentimetern müssen mit geeigneten Kindersitzen (größere Kinder mit einer Sitzerhöhung) gesichert werden.

Dadurch wird gewährleistet, dass auch  bei größeren Kindern der Dreipunkt-Sicherheitsgurt am Körper des Kindes so verläuft, wie bei einem Erwachsenen. Das ist gesetzlich geregelt. Weitere Infos erhälst du auf der Webseite des ADAC

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