GesundheitMagnetresonanztomographie: Was du über die MRT wissen solltest

Was ist eine Magnetresonanztomographie? Wozu wird sie gemacht? Muss ich etwas beachten? Hier findest du alle Antworten zu dieser Untersuchungsmethode.

Inhalt
  1. Was ist eine MRT oder eine Kernspintomographie? 
  2. Wann und warum wird ein MRT gemacht?
  3. Was genau passiert bei einer Magnetresonanztomographie?
  4. Was muss ich beachten, wenn bei mir eine Kernspintomographie gemacht werden muss?
  5. Gibt es Nebenwirkungen?
  6. Darf man Beruhigungsmittel vor der Untersuchung nehmen?
  7. Was ist die richtige Kleidung für die Untersuchung?
  8. Wozu braucht man Kontrastmittel bei der Magnetresonanztomographie?
  9. Dürfen auch Schwangere dieser Untersuchung machen?

 

Was ist eine MRT oder eine Kernspintomographie? 

Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das den menschlichen Körper darstellt. Ärzte nutzen es, um genauere Diagnosen stellen zu können. 

Anders als bei Röntgenuntersuchungen werden bei einer MRT keine Röntgenstrahlen genutzt. Stattdessen werden konstante Magnetfelder und Radiowellen eingesetzt.

 

Wann und warum wird ein MRT gemacht?

Mit einer MRT können schon kleine Tumoren oder Entzündungsherde entdeckt werden. Um eine bessere Darstellung zu erreichen, können auch Kontrastmittel eingesetzt werden.

Bestimmte Strukturen, die aus weichem Gewebe bestehen (z. B. Nerven oder Gehirn), lassen sich damit besser oder überhaupt erst darstellen.

 

Was genau passiert bei einer Magnetresonanztomographie?

Typischerweise wird der Patient oder die Patientin auf einem Liegeschlitten in eine sehr enge Röhre geschoben. Die Untersuchungen dauern in der Regel zwischen 15-30 Minuten. Währenddessen erzeugt das Gerät laute Klopfgeräusche

Für einzelne Körperbereiche gibt es auch kleinere Geräte. Für Patienten ist das oft angenehmer, da die beklemmende Enge einer Röhre entfällt.

 

Was muss ich beachten, wenn bei mir eine Kernspintomographie gemacht werden muss?

Metall darf nicht in die Nähe eines MRT geraten: Das betrifft Portemonnaies, Schlüssel, Herzschrittmacher und sogar Metallimplantate. Herzpatienten, die einen Schrittmacher haben, sind also von der Untersuchung ausgeschlossen. Wer Piercings besitzt, muss diese vorher entfernen.

Wenn jemand großflächige Tattoos hat, wird von einer MRT abgeraten. Der Grund: Die Tätowierungen enthalten häufig Metallpartikel.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Zu den unmittelbaren Nebenwirkungen gehört, dass so eine Untersuchung fast immer als sehr unangenehm empfunden wird. Das liegt in erster Linie andere Enge und auch an den Klopfgeräuschen. Langfristige Nebenwirkungen gibt es nach heutigen Erkenntnissen nicht.

 

Darf man Beruhigungsmittel vor der Untersuchung nehmen?

Wenn jemand sehr stark unter Platzangst leidet, ordnen die Ärzte auch Beruhigungsmittel an. In besonders schweren Fällen kann man diese Untersuchung auch unter Narkose durchführen lassen.

 

Was ist die richtige Kleidung für die Untersuchung?

Die Untersuchung wird nicht nackt vorgenommen. Das einzige Ausschlusskriterium für Kleidung sind Metallelemente. Knöpfe, Gürtelschnallen, Metallaufdrucke auf Shirts, BHs mit einem Bügel sowie Schmuck wie Ohrringe und Brillen müssen vorher abgelegt werden.

 

Wozu braucht man Kontrastmittel bei der Magnetresonanztomographie?

Das Kontrastmittel wird intravenös gespritzt. Es hilft, unterschiedliche Gewebebereiche stärker voneinander abzugrenzen. In seltenen Fällen gibt es allergische Probleme. Um die Verträglichkeit für die Nieren zu überprüfen, wird die Nierenfunktion vorher gecheckt (Kreatininwert).

 

Dürfen auch Schwangere dieser Untersuchung machen?

Da bei der MRT keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden, dürfen auch Schwangere diese Untersuchung machen lassen. Die Ausnahme: Im ersten Schwangerschaftsdrittel wird diese Untersuchung nicht durchgeführt.

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