InsektenplageMarienkäferinvasion: Sind die mit Geschlechtskrankheiten infizierten Insekten ansteckend?

Können Marienkäfer Geschlechtskrankheiten übertragen, die auch für Menschen gefährlich sein können? Biologen haben jetzt erschreckende Entdeckungen gemacht.

Marienkäfer sind nicht nur nett anzusehen, sondern auch ziemlich nützlich, immerhin fressen sie jede Menge Blattläuse. Doch Biologen haben laut dem englischen News-Portal Mirror jetzt herausgefunden, dass Marienkäfer auch Nachteile haben und Geschlechtskrankheiten übertragen können.

Die Forscher beziehen sich dabei allerdings auf Harlekin-Marienkäfer. Diese haben schwarze statt rote Flügel und stammen ursprünglich aus Asien und Nordamerika, treten aber auch immer mehr in Europa auf. Gerade jetzt im Herbst suchen sie Zuflucht in Häusern und Wohnungen, um ein Quartier zum Überwintern zu finden. In Großbritannien ist es so schlimm, dass die Menschen sogar schon von einer Marienkäfer-Invasion sprechen.

Die Biologen haben jetzt entdeckt, dass die Harlekin-Marienkäfer den in Europa einheimischen Marienkäfern sehr gefährlich werden können. Sie übertragen eine Pilzkrankheit, die die Fruchtbarkeit der Weibchen reduzieren und die Lebensdauer der Käfer verkürzen kann. Es handelt sich um eine Geschlechtskrankheit, da die Ansteckung während der Paarung der Käfer erfolgt.

Auch wenn Marienkäfer gerne beißen, wenn sie sich bedroht fühlen, sind sie auch weiterhin keine Bedrohung für uns. Für Menschen ist die Pilzkrankheit nämlich nicht gefährlich.

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