Corona-MaßnahmenMarkus Söder enthüllt neue Pläne zur Corona-Lockerungen!

Kurz vor dem nächsten Treffen mit Angela Merkel verrät Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erste Details zu möglichen Corona-Lockerungen.

Morgen ist es wieder soweit: Nachdem die bisherigen Lockerungen der vergangenen zwei Wochen, darunter die Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter, genau beobachtet wurden, besprechen die Bundesländer zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel weitere mögliche Schritte hin zu einer neuen Normalität.

 

Markus Söder sieht Zeit für Erleichterungen gekommen

Noch ist nicht klar, worauf sich die Länderchefs dann einigen werden, doch in den vergangenen Tagen sind einige Bundesländer bereits vorgeprescht. So dürfen sich in Sachsen-Anhalt seit dieser Woche nicht mehr nur zwei Personen treffen, sondern fünf. Und in Niedersachsen wurde gestern ein Plan vorgelegt, der eine Öffnung der Gastronomie zum 11. Mai vorsieht.

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Jetzt hat sich auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geäußert und überrascht mit seinen Plänen zu den Corona-Lockerungen. Eigentlich ist der CSU-Politiker sehr vorsichtig mit seinen Aussagen zu möglichen Änderungen der strengen Maßnahmen, doch jetzt sei die Zeit für schrittweise Erleichterungen, immer in Verbindung mit Auflagen, gekommen, erklärte der 53-Jährige am Montag im oberbayerischen Penzberg.

 

Besprechung von Bund und Ländern am Mittwoch

Bereits am heutigen Dienstag hat das bayerische Kabinett einen eigenen Plan entwickelt, mit dem das Bundesland dann in die Besprechungen am Mittwoch geht. Nach dem Treffen kündigte Söde an: "Mehr Freiheit, mehr Verantwortung für den Einzelnen!". Zudem kündigte der Politiker an, dass in Bayern die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben werden, gewisse Kontaktbeschränkungen aber weiterhin bestehen bleiben.

Zudem gilt ab morgen in Bayern: Eine Person außerhalb des eigenen Hausstands und auch enge Familienangehörige dürfen getroffen und besucht werden. Außerdem plant das Bundesland die Außenbereiche von Gaststätten am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai und Hotels am 30. Mai wieder zu öffnen. Zudem fallen die Beschränkungen der Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern bei Geschäften weg. Schulen und Kitas sollen derweil schrittweise geöffnet werden.

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Bezogen auf die unterschiedlichen Wege der einzelnen Länder erklärte Söder: "Wir können keinen verpflichten, etwas genau so zu tun wie der andere." Stattdessen könne man besser, Bewertungsmaßstäbe setzen, Zahlenmaterial mit "Ampeln von Grün bis Rot", und dann jedes Land selber entscheiden lassen. "Ministerpräsidentenkonferenzen machen wenig Sinn, wenn wir im Stundenrhythmus uns danach korrigieren", betonte der Politiker.

Neue Corona-Lockerungen: Das soll bald möglich sein

Bei der morgigen Schalte von Bund und Ländern sollen vor allem Exit-Pläne für Schulen, Kindertagesstätten, Handel und Gastronomie besprochen werden. Vergangene Woche hatten sich die Länderchefs zusammen mit der Kanzlerin bereits auf die Öffnung von Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten geeinigt.

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