Die Höhle der Löwen"Math 42"-App bringt den Nitsche-Brüdern 12,5 Millionen ein! 

2015 nahmen sie mit ihrer Mathe-App bei „Die Höhle der Löwen“ teil und bekamen keinen Deal. Jetzt hat ihnen ihr Start-Up 12,5 Millionen Euro eingebracht. 

Inhalt
  1. Was haben sich die Nitsche-Brüder bei „Math 42“ gedacht?
  2. Der Verkauf der App hat sich für die Brüder gelohnt 
  3. Die Nitsche-Brüder arbeiten jetzt an einer Herzensangelegenheit 



Mit diesem Millionendeal hat vermutlich keiner gerechnet und am wenigsten Raphael und Maxime Nitsche selbst. Als die Brüder 2015 in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ ihre Mathe-App „Math 42“ vorstellten, erhofften sie sich von den Investoren zwei Millionen Euro für 20 Prozent Firmenanteile. Zwar gingen die Gründer mit leeren Händen nach Hause, weil keiner der Löwen sich auf den Deal einließ, die Download-Zahlen ihrer App schossen jedoch innerhalb kürzester Zeit immens in die Höhe. 
Damit hatten die Brüder die Bestätigung, dass ihre Mathe-App ziemlich gefragt ist und sie auf jeden Fall dranbleiben sollten. 

 

Was haben sich die Nitsche-Brüder bei „Math 42“ gedacht?

Die Mathe-App ist die ultimative Hilfe für alle Schüler, die Probleme in Mathe haben oder einfach auf der sicheren Seite sein wollen. Mittlerweile haben auch viele Studenten die App für sich entdeckt. Schülern werden über die App komplizierte Mathe-Formeln verständlich erklärt. Selbst schwierige Matheaufgabe lassen sich mithilfe von „Math 42“ nicht nur lösen, sondern auch plausibel anhand des Rechenwegs nachvollziehen. Damit erleichtert die App das Rechnen und hilft den Schülern beim Lernen. 

Math 42 App
Mit der App lassen sich auch schwierige Aufgaben lösen und nachvollziehen. 
Foto: COGEON/ math-42.de/presse/
 

Der Verkauf der App hat sich für die Brüder gelohnt 

Dass sich Maxime und Raphael Nitsche 2015 nicht mit den DHDL-Investoren einigen konnten entwickelte sich für die Gründer als glückliche Fügung. Nur wenige Monate nach Ausstrahlung der Gründershow stieg der Klett-Verlag in das Unternehmen ein und unterstütze die Brüder für zehn Prozent mit einer Millionen Euro und reichlich Know-How in der Bildungsbranche. 
Rund zwei Jahre später folgte jetzt der nächste Meilenstein in ihrer Erfolgsgeschichte: Der US-Nachhilfekonzern Chegg zahlte den Nitsche-Brüdern 12,5 Millionen Euro für ihre Mathe-App „Math 42“ und die Chancen stehen gut, dass die Brüder noch weitere 7,5 Millionen Euro erhalten werden. 

 

Die Nitsche-Brüder arbeiten jetzt an einer Herzensangelegenheit 

Auch wenn die Gründer ihr Unternehmen erfolgreich verkauft haben, bedeutet es nicht das Ende für sie. Der US-Konzern Chegg setzt nämlich auch weiterhin auf die Jungunternehmer. Von Berlin aus arbeiten sie an einer neuen Mathe-Plattform für Nordamerika – ein Traumjob, den Maxime und Raphael sich schon immer gewünscht haben. 

 

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