200.000 Euro wegMelissa Humphrey gibt die Ersparnisse ihrer Eltern beim Shoppen aus

Während einer großen Reise vertraute ein Ehepaar seine Ersparnisse ihrer Tochter an. Melissa Humphrey gab das gesamte Geld aus - für Klamotten! Jetzt steht sie vor Gericht.

In Großbritannien wird gerade der Fall der 33 Jahre alten Melissa Humphrey verhandelt. Während ihre Eltern auf einer Wohnmobilreise durch Europa waren, schmiss die Tochter mit dem ersparten Geld ihrer Eltern um sich. Umgerechnet gab die 33-Jährige rund 200.000 Euro fürs Shoppen aus.

Schon 2006 hatten die Eltern von Melissa ihr Haus verkauft, um zu einer großen Wohnmobilreise durch Europa aufbrechen zu können. 2010 musste das Ehepaar die Reise dann jäh abbrechen. Der Grund: Ihre Ersparnisse waren aufgebraucht. Sogar für die Rückreise nach England musste sich das Paar Geld von einem anderen Verwandten leihen.

Doch hat Melissa das Konto ihrer Eltern nicht nur leergeräumt, sondern auch noch die Kreditkarten überzogen. Zusätzlich hat die 33-Jährige neue Kreditkarten im Namen ihrer Eltern beantragt und verwendet. Sie wird darum jetzt für Betrug in 13 Fällen angeklagt.

Der Verteidiger der Angeklagten forderte zuletzt eine Pause von acht Wochen, um ein psychologisches Gutachten seiner Mandantin erstellen zu lassen. Seiner Aussage nach habe Melissa Humphrey nämlich sehr darunter gelitten, dass ihre Eltern bereits vor vielen Jahren Großbritannien verlassen haben.

Ein Urteil wird in dem Fall im November erwartet.

 

(ww8)

 

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