Gemeinsame GrabstätteMensch-Tier-Bestattung: Hier darf Hund neben Herrchen beerdigt werden

Haustiere sollen hier zukünftig mit dem Menschen bestattet werden.
Haustiere sollen hier zukünftig mit dem Menschen bestattet werden.
Foto: iStock

Der Hund soll beim Herrchen bleiben. Immer mehr Menschen wünschen sich, mit ihrem Haustier beerdigt zu werden. Solche Mensch-Tier-Bestattungen sind jetzt in mehreren Städten geplant.

Man witzelt, dass Haustier und Herrchen – beziehungsweise Frauchen – sich mit den Jahren immer ähnlicher werden. Eigentlich ist das gar nicht so verwunderlich. Schließlich sind Haustiere für die meisten Menschen schon lange kein einfaches Tier mehr, sondern ein Familienmitglied. Und Familien werden zusammen bestattet.

Doch wer sich wünscht, ein Grab mit seinem Haustier zu teilen, stieß bisher noch auf bürokratische Probleme. Das soll sich jetzt ändern: Sachsen-Anhalt zeigt sich als Vorreiter in Bezug auf sogenannte Mensch-Tier-Bestattungen. In manchen Städten sollen spezielle Grabstätten für Mensch und Haustiere eingerichtet, die Friedhofssatzung dementsprechend geändert werden.

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In Aschersleben ist das bereits der Fall, jetzt zieht Magdeburg nach. Die Änderung soll im Sommer 2017 umgesetzt werden. Die Asche des Haustiers soll dann in einer Urne neben dem Besitzer beerdigt werden.

Ob es sich dabei um Hund, Katze oder Maus handelt, ist egal. So ist es zumindest in Aschersleben der Fall. Auch kann die Urne dort bereits vor dem Besitzer beerdigt werden, wenn die Grabstätte gekauft ist und das Haustier zuerst stirbt.

Damit möchten die Friedhöfe auf die Menschen zu gehen – der Tod ist niemals ein schönes Thema. Die gemeinsame Beerdigung mit ihrem Haustier, einem treuen Begleiter und heutzutage weitaus mehr als ein Tier, soll Trost schenken.

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(ww4)

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