Kindheitstrauma

Michael Brandner: Die ganze Familie litt unter der lieblosen Mutter

Michael Brandner und seine traurige Kindheit...

Michael Brandners traurige Kindheit
Foto: IMAGO / Future Image

Bewunderung, Applaus, Liebe – die wurde dem Schauspieler in seinem Leben oft entgegengebracht. Doch von seiner eigenen Mutter hat Michael Brandner nie Zuneigung erfahren. Ein Trauma, das ihn bis heute prägt – und das er jetzt in seinem autobiografischen Roman „Kerl aus Koks“ verarbeitet hat.

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Michael Brandner: „Zwischen uns war Streit der Normalzustand"

„Meine Mutter war nie besonders zugänglich für bestimmte Dinge, gerade im zwischenmenschlichen Bereich. Ich habe sie auch gerne zur Weißglut getrieben, zwischen uns war Streit der Normalzustand“, so der TV-Star. Sein Vater, ein Bergmann, habe hingegen ein gemütliches, gelassenes Naturell gehabt.

Michael Brandner über seinen Vater: „Die Schläge waren dabei für mich nicht einmal das Schmerzhafteste""

Allerdings sei auch das Verhältnis zu ihm nicht ungetrübt gewesen, so Michael Brandner. Denn eines Tages habe er erfahren, dass der Mann, der ihn großzog, nicht sein leiblicher Vater war. „Das platzte sehr beiläufig aus meiner Mutter heraus, als sie sauer auf mich war“, erinnert er sich. Michael hatte Geld aus dem Familiensparschwein für Eis am Stiel ausgegeben und Freunde eingeladen. Doch noch viel schlimmer als die Tatsache, jahrelang belogen worden zu sein, sei das gewesen, was auf diese Enthüllung folgte.

„Er, der immer sanft und nett reagierte, der niemals die Hand gegen mich erhoben hatte, musste mich mit einem Gürtel schlagen. Meine Mutter war so außer sich vor Wut, dass sie das von ihm ein gefordert hatte“, so der „Hubert ohne Staller“-Star. „Die Schläge waren dabei für mich nicht einmal das Schmerzhafteste. Sondern dass mein Vater zur Gewalt gegen mich gezwungen wurde und sich nicht wehren konnte.“ Während sein Vater ihn ein paar Tage später umarmt und lange festgehalten habe, habe sich das Verhältnis zu seiner Mutter auch nach diesem Vorfall nie geändert. „Ihr war nie danach“, so Michael Brandner. „Deshalb habe ich auch immer nur Mutter zu ihr gesagt. Nie Mama, denn das war sie nicht.“

In seinem neuen Roman „Kerl aus Koks“ hat Michael Brandner seine eigenen Kindheitserfahrungen verarbeitet. Hier kannst du sein Buch direkt nachshoppen.

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