"Blödes Geschwätz"Michael Schumacher: So reagiert Willi Weber auf Ecclestones Vorwürfe

Michael Schumacher lebt seit seinem Unfall 2013 unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Jetzt äußerte sich Bernie Ecclestone negativ über die Formel-1-Legende - und das ließ Ex-Manager Willi Weber nicht lange so stehen.

Michael Schumacher-Fans freuen sich gerade über die Ankündigung einer Dokumentation der Formel-1-Legende, die ab dem 5. Dezember 2019 in den Kinos zu sehen sein wird. Der Film behandelt unter anderem die steile Karriere des 2013 verunglückten Rennfahrers. Weggefährten und Familienmitglieder, darunter Corinna Schumacher, kommen zu Wort und gewähren Einblicke in private Videos. 

Michael Schumacher-Film: Corinna und die Kinder kommen auch zu Wort

 

"Michael Schumacher kannte kein Limit"

Diese Nachricht dürfte bei den Schumi-Anhängern jedoch für Verärgerung sorgen: Der Geschäftsführer der Formel-1-Holding SLEC, Bernie Ecclestone, sagte der ,Auto Bild Motorsport', dass Schumacher-Skandale wie Adelaide 1994, Jerez 1997 oder Monte Carlo 2006 dem Grand-Prix-Sport "viel Publicity" gebracht haben, "aber nicht unbedingt die, die wir wollten". Außerdem habe Schumacher "kein Limit" gekannt, was er als "Problem" sehe.

Michael Schumacher: So kontert Willi Weber auf Ecclestones Vorwürfe
Michael Schumacher erholt sich seit 2013 von seinem schweren Skiunfall. Nun erhob Bernie Ecclestone schwere Vorwürfe gegen den Rennfahrer.
Foto: Andrew Ross/Getty Images
 

Willi Weber kontert gegen Ecclestones Vorwürfe

Willi Weber ist der ehemalige Manager von Schumi und wollte die Kritik Eccelstones nicht einfach so stehen lassen. „Das ist blödes Geschwätz von Ecclestone", sagte Weber dem ,Kölner Express'. „Du musst als Rennfahrer ans Limit gehen und manchmal auch darüber hinaus. Das wusste keiner besser als Michael, der so zum erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten geworden ist. Und das weiß auch Bernie.“ Ecclestone habe sich "die Taschen voll gemacht" durch Schumachers Erfolg und die Vorwürfe seien "stillos".

In einem Punkt waren sich Weber und Ecclestone dann aber doch einig: Schumachers Comeback bei Mercedes zwischen 2010 und 2012 hätte sich der Weltmeister nach Meinung beider besser sparen können. 

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