Lautstärke wird teuerMieterrecht: Wer zu laut ist, muss jetzt zahlen

Mieter müssen aufpassen – eine zu hohe Lautstärke kann jetzt teuer werden. Wer zu laut Musik hört oder Lärm macht, muss laut Mieterrecht zukünftig zahlen!

Eine Party hier, ein nächtlicher Streit da. In einem Haus mit mehreren Mieteinheiten bekommt man zwangsläufig etwas von seinen Nachbarn mit. Ab und an wird das toleriert. Doch was ist, wenn es immer wieder zu Ruhestörungen kommt?

Wer seine Nachbarn vermehrt mit einer zu hohen Lautstärke stört, riskiert eine Geldstrafe – und muss eventuell sogar für die Miete seiner Nachbarn aufkommen. Denn die können laut Mieterrecht ihre Miete mindern. Das hat ein neues Urteil bestimmt.

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Laute Mieter müssen zahlen

Ein Mieter fiel immer wieder durch seine Lautstärke auf. Er hörte nicht nur laute Musik, sondern fiel zudem insbesondere nachts durch das Trommeln an Wänden und Heizungen auf. Dazu kam es immer wieder zu Geschrei. Nach einiger Zeit hatten die Nachbarn genug – doch auch auf höfliche Bitten, etwas auf die Lautstärke zu achten, nahm der Mieter keine Rücksicht. Im Gegenteil, die Nachbarn wurden beschimpft.

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Daraufhin forderten die anderen Hausbewohner eine Mietminderung. Den Ausfall forderte der Vermieter wiederum vom Störenfried ein, der Vorfall landete vor Gericht. Jetzt gab das Amtsgericht Bremen dem Vermieter Recht – der laute Mieter muss für den Ausfallschaden aufkommen.

Zukünftig müssen Mieter also aufpassen, wenn sie gerne einmal die Lautstärke aufdrehen. Denn das kann teuer werden. Rücksicht ist in einem Miethaus immer wichtig. Wer sich dauerhaft von seinen Nachbarn gestört fühlt, darf laut Mieterrecht die Miete kürzen. Einem Gerichtsprozess ist natürlich trotzdem die direkte Kommunikation vorzuziehen.

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(ww4)

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