Mehr Geld für MinijoberMinijobs: 450-Euro-Grenze soll angehoben werden

Die Einkommensgrenze für Minijobs liegt aktuell bei 450 Euro und könnte Anfang 2019 weiter angehoben und an den Mindestlohn angepasst werden.

Aufgrund des steigenden Mindestlohns soll spätestens 2019 auch die 450-Euro-Grenze für Minijobs erhöht werden. Zumindest fordern das die CDU/CSU und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

Durch den steigenden Mindestlohn müssen Minijober immer weniger arbeiten, weil sie die Lohngrenze von 450 Euro nicht überschreiten dürfen. Seit seiner Einführung im Jahr 2015 stieg der Mindestlohn von damals 8,50 Euro auf derzeit 8,84 Euro. Ab Januar 2019 soll er dann 9,19 Euro betragen.

Gegenüber Bild erklärte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges: „Die Anhebung der 450-Euro-Grenze ist längst überfällig. Seit Einführung des Mindestlohns verschärft die Verdienstgrenze die ohnehin bestehende Personalknappheit im Hotel- und Gastgewerbe. Die Grenze sollte an die Lohnentwicklung gekoppelt werden und jährlich automatisch mitwachsen.“

Zustimmung findet Ingrid Hartges in der CDU. „Was für den Mindestlohn gilt, muss für den Minijob recht und billig sein“, pflichtet ihr der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer bei.

Die potenzielle Erhöhung der Einkommensgrenze betrifft derzeit knapp 6,7 Millionen Angestellte, die auf 450-Euro-Basis arbeiten.

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