NächstenliebeMitten in Deutschland: Twitter-User spenden 14.000 Euro für verzweifelte Mama

Verzweifelt richtet eine Mutter ein Spendenkonto für die Klassenfahrten ihrer Kinder ein und wird von der Internetgemeinschaft völlig überrascht.

Wenn das Leben zuschlägt, dann immer unerwartet. Gerade als alleinerziehende Mutter kennt man das, als alleinerziehende Mutter von vier Kindern erst recht. Wenn plötzlich gleich mehrere Kinder auf Klassenfahrt gehen wollen, wird es knapp in der Haushaltskasse. Wie soll das gehen? Auf Twitter machte sich eine Mutter mit genau diesem Problem jetzt ordentlich Luft. Woher sollte sie in nur wenigen Tagen 800 Euro für zwei Klassenfahrten und die Ferienbetreuung ihrer Kinder herzaubern?

 

Sie haben nur diese Kindheit

Sie ist 35 Jahre alt und arbeitet auf einer 75-Prozent-Stelle als Kinderkrankenschwester. Zudem hat sie vier Kinder im Alter von drei, fünf, 13 und 17 Jahren, die sie seit knapp einem Jahr alleine groß zieht. Der Vater zahlt den Mindestunterhalt. Doch sie hat nur die halben Sommerferien über Urlaub und braucht für die restlichen Wochen eine Ferienbetreuung für ihre Kinder. Die Klassenfahrten ihrer beiden großen Töchter, auf denen es Segeln und über die Alpen gehen soll, scheinen in dieser Situation unbezahlbar. Die junge Mutter ist verzweifelt: „Ich habe doch die Verantwortung. Sie haben nur diese eine Kindheit."

 

Unerwartete Hilfe

Doch was dann folgt, grenzt an ein kleines Wunder. Nachdem sie ihren Ärger auf Twitter geäußert hat, kommen immer mehr andere Nutzer auf sie zu. Sie bieten ihr ihre Hilfe an und raten ihr ein Spendenkonto zu eröffnen. Nach kurzem Zögern wagt sie diesen Schritt. Was hat sie auch zu verlieren? Es ist ja für die Kinder. Also richtete sie am Samstag ein Spendenkonto ein und erklärt: „Es fällt mir nicht leicht, diese Situation. Jeder ist erstaunt, wie viel Prozent ich arbeite. Mit vier Kindern. Eigentlich reicht es trotzdem nie. Und zum Zurücklegen erst recht nicht.“

Und obwohl bei Twitter kaum einer ihre wirkliche Identität kennt und die Wahrheit der Geschichte beurteilen kann, fangen die Leute an für ihre Kinder Geld zu spenden. Die vierfache Mama ist mehr als begeistert. „Aber Dankbar bin ich euch. Schon alleine für die vielen Worte. Das Verstehen. Die Anteilnahme! Das Gefühl. Ich bin nicht alleine...“ schreibt sie auf der Spendenseite. Zum jetzigen Zeitpunkt sind schon über 14.000 Euro zusammengekommen und die Klassenfahrten der Kinder gesichert. Nächstenliebe ist eben unbezahlbar.

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