Querstreifen & MustermixMode-Mythen: Diese 10 Mode-Regeln sind totaler Quatsch!

Nur Schwarz macht schlank, Querstreifen dick und Leoparden-Muster wirken billig - Moderegeln gibt es viele. Doch die meisten Mythen sind längst überholt - wir verraten dir, welche du ab sofort ignorieren darfst.

Inhalt
  1. Nur Schwarz macht schlank
  2. Dunkelblau und Schwarz passt nicht zusammen
  3. Querstreifen machen dick
  4. Mustermix sieht nach Karneval aus
  5. Blasse Haut? Dann bloß kein Weiß tragen
  6. Leoparden-Print sehen billig aus
  7. Jogging-Hosen sind nur für zu Hause
  8. Der Oversize-Trend ist nur für schlanke Frauen
  9. Gelb steht nur dunkleren Hauttypen
  10. Strümpfe & Schuhe gehen überhaupt nicht zusammen

Wie sagt man so schön: Regeln sind da, um gebrochen zu werden! Und wenn es einen Bereich im Leben gibt, in dem das gilt, dann ja wohl in der Mode. Wir greifen 10 vermeintliche Fashion-Rules auf, die ab jetzt im Nirvana verschwinden dürfen. Los geht's:

 

Nur Schwarz macht schlank

Ja, Schwarz zaubert ein paar Pfunde weg, das stimmt. Die Farbe reflektiert nicht in der Intensität, wie beispielsweise Weiß. Daher wirkt man immer schmaler, wenn man ein schwarzes Kleidungsstück trägt. ABER: Dunkelgrau und Dunkelblau funktionieren mindestens genauso gut, wenn es darum geht, ein paar Kilos wegzuschummeln:

...womit wir bei Thema Nummer zwei wären:

 

Dunkelblau und Schwarz passt nicht zusammen

Möp, falsch! Was oben im Bild schon ein wenig angedeutet wird, zeigt hier mit Rüschen-Top und Lederrock noch deutlicher: Die beiden Farben harmonieren wunderbar zusammen, weil sie sowohl elegant, als auch leger wirken: 

 
 

Querstreifen machen dick

Dieser Mythos gehört zu Klassikern. Dabei kann unser Auge Streifen, die zwischen zwei und vier Zentimeter breit sind, ziemlich gut ansehen. Wer also ein Shirt mit mehreren, dünneren Streifen trägt, muss keine Sorge haben, fülliger zu wirken. Bei Blockstreifen solltest du allerdings aufpassen - da kommt es auf das Kleidungsstück und deine Proportionen an: Bei breiteren Hüften und einem schmalen Oberkörper, wählst du ein Top mit dickeren Streifen. Bist du unten schmaler, greifst du zu einem Bleistiftrock mit breiteren Ringeln. Die Breton-Streifen, wie diese hier, gehen aber IMMER und gehören in jeden Kleiderschrank:

 

 
 

Mustermix sieht nach Karneval aus

Zugegeben: Es gibt Outfits im Mustermix, die brauchen eine Portion Mut und fordern unsere Augen heraus. Einmal gewusst wie, sehen verschiedene Designs aber absolut cool aus. Der Trick: Die Farbe eines gemusterten Teils in den Accessoires wieder einbinden. So kommt etwas Ruhe in den Style.

 

Blasse Haut? Dann bloß kein Weiß tragen

Weiß zu karger Haut sieht fahl und trübe aus - so hieß es im Mode-Volksmund früher. Doch das ist längst überholt. Triffst du als blasser Hauttyp den richtigen Weiß-Ton, wie Eierschale, Creme, Elfenbein oder Perlweiß, kann die Farbe sehr edel sein. In Kombination mit einer ausdrucksstarken Nuance funktioniert Weiß zu blass am Schönsten: 

 

 
 

Leoparden-Print sehen billig aus

Klar, wenn du einen Leo-Minirock mit Animal-Top und Leo-Boots kombinierst, könnte man dich in die Rotlicht-Schublade stecken. Trägst du aber ein (!) Teil in dem angesagten Muster, wirst du sexy und lässig aussehen. Du traust dich noch nicht so ganz an den Trend ran? Dann versuch es doch mit einem Accessoire, wie einem Gürtel.

 
 

Jogging-Hosen sind nur für zu Hause

Natürlich wollen wir nicht nach Familie Flodder aussehen. Aber die Zeiten, in denen Jogginghosen ausschließlich in den eigenen vier Wänden getragen werden, sind vorbei! Auf den Runways von Designer-Labels wie Vetements, Chloé oder Stella McCartney liefen die Models in Joggers (so der Mode-Begriff), kurze Zeit später konnten wir die bequemen Hosen bei H&M, Zara und Co. finden. Wer eine hochwertig verarbeitete Jogginghose mit einer Bluse, einem Blazer oder High Heels kombiniert, kann im Alltag nichts falsch machen. Die Farbe spielt übrigens keine Rolle bei dem Look.

 

Der Oversize-Trend ist nur für schlanke Frauen

Nein! Denn wenn du ein oversize geschnittenes Kleidungsstück zu schmalen Teilen trägst, sieht das auch mit ein paar Kilo mehr wunderbar aus. Heißt: Wähle zu einem übergroßen Mantel, eine Skinny-Jeans und zu einer Palazzo-Hose ein engeres Shirt.

 

Gelb steht nur dunkleren Hauttypen

Nun ja, Gelb ist eine Farbe über die sich in der Tat streiten lässt. Und natürlich wirkt sie zu zart gebräunter Haut am allerschönsten. Fakt ist aber: Wer einen etwas blasseren Teint hat, kann durchaus Gelb tragen - es kommt nur auf den richtigen Ton an. Senf, Pastell- oder ein Honiggelb, das mehr ins Orange geht, funktionieren wunderbar auch bei Rothaarigen oder Blondinen.

 

Strümpfe & Schuhe gehen überhaupt nicht zusammen

Oh, und ob! Seit letztem Jahr tragen wir in Riemchen-Sandalen oder zu High Heels süße Socken. Das wirkt erst einmal ungewohnt, im zweiten Moment schreit der Look aber: Style, Style, Style! Und wir reden natürlich nicht von Sandalen in weißen Tennissocken - klar, oder?

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