Mode-AusModelabel Bench schließt landesweit seine Filialen

Trends gehen vorbei – das musste jetzt auch das Modelabel Bench erfahren. Mit den beliebten Sweatshirts und Jacken mit der Aufschrift der Marke ist jetzt Schluss, denn das Unternehmen muss wegen mangelnder Nachfrage, Konkurrenzdruck und Insolvenz dicht machen.

Jeder hatte sie: die Sweatshirts und Jacken mit dem fettgedruckten Bench-Label. Doch nun bekommt sie niemand mehr. Die Modefirma macht nämlich dicht. Schuld sei die mangelnde Fortführungsperspektive, da die Nachfrage schrumpfte, der Wettkampf gegen die Konkurrenz immer härter wurde und der britische Pfund nach dem Brexit-Votum abgewertet wurde.

„Ich bedauere sehr, dass die Fortführung der beiden deutschen Bench-Gesellschaften nicht möglich ist“, sagte Insolvenzberater Rolf Pohlmann am Montag in München, schreibt Spiegel Online. „Angesichts des fehlenden Interesses des neuen Markeninhabers sowohl an unseren administrativen Einheiten als auch am Filialnetz und der nur noch geringen Warenbestände in den Stores haben wir aber keine andere Wahl.

In den nächsten Tagen und Wochen sollen die 14 Filialen, die es in Deutschland, Österreich und den Niederlanden gibt, geschlossen werden. 200 Mitarbeiter sollen, laut Bento, betroffen sein. Diese haben nun die Kündigung erhalten. Absehbar war das Ende jedenfalls. Denn bereits im Mai hatte der Modekonzern aus Großbritannien Antrag auf Insolvenz gestellt, schreibt das Handelsblatt.

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