Body PositivityModels mit Dehnungsstreifen: Diese Modelabels retuschieren nicht mehr

Auch Models haben Dehnungsstreifen! Und das sollten alle Frauen wissen. Aus diesem Grund werden bei den ersten Modelabels Dehnungsstreifen nicht mehr retuschiert.

Jede Frau hat Makel. Trotzdem zählen Cellulite, Dehnungsstreifen und Orangenhaut nicht gerade zu den Dingen, die man gerne zeigt. Warum eigentlich nicht? Sie sind normal und gehören zu einem weiblichen Körper genauso dazu wie die Periode.

Trotzdem schämen sich noch immer viele Frauen für ihre Problemzonen. Das ist kaum verwunderlich, wenn man die Models der letzten Jahre betrachtet. Von Werbeplakaten strahlen einem an jeder Straßenecke scheinbar perfekte Frauen in Nahaufnahme entgegen. Die Konsequenz: Ein unrealistisches Schönheitsideal.

Dagegen kämpfen nun auch die ersten Modelabels an. Das dürfte manchen Frauen bereits im Sommer aufgefallen sein: Die Bademode von ASOS war erstmals an Models mit Dehnungsstreifen zu sehen. Daraus machte die Kette keine große Sache – Kunden fiel die Änderung beiläufig beim Shoppen auf.

Jetzt zieht Missguided nach. Das britische Modelabel will zukünftig keine Dehnungsstreifen mehr retuschieren.

Auch andere vermeintliche Makel wie Hautfalten oder Haare an den Armen und Beinen sind ab sofort zu sehen. Normalerweise wurden diese mit Airbrush retuschiert. Doch damit ist jetzt Schluss.

Missguided will zeigen, dass jede Frau Makel hat und diese ganz normal sind. Frauen sollen wieder anfangen sich selbst zu lieben, so wie sie sind. Viele gehen zum Beispiel noch immer davon aus, dass dünne Frauen keine Probleme mit Dehnungsstreifen oder Cellulite haben – die Models von Asos und Missguided beweisen das Gegenteil. Vor allem zeigen sie aber eins: Mit Dehnungsstreifen ist man nicht weniger schön.   

 

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(ww4)

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