Unglaublich

Monster-Goldfische bedrohen das Ökosystem

Sie sind ungewöhnlich groß und tauchen immer häufiger auf: Monster-Goldfische machen den Experten Sorgen.

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In den vergangenen Jahrzehnten sind immer mehr Bedrohungen für die Natur entstanden, doch diese ist mehr als ungewöhnlich. Normalerweise kennen wir Goldfische als kleine Fische im Aquarium, doch jetzt erreichen sie plötzlich Monstergröße und gefährden das Ökosystem!

Monster-Goldfische gefährden Ökosystem

Was steckt dahinter? Die Warnungen vor den Riesen-Goldfischen kommen aus der Stadt Burnsville im US-Bundesstaates Minnesota. Dort sind die Monster-Goldfische in verschiedenen Seen zu finden, unter anderem dem Keller Lake. Auf Twitter zeigt die Stadt die Tiere, die die Größe von zwei Händen erreichen.

Zusammen mit den Fotos richtet Burnsville auch einen eindringlichen Appell an die Bürger. Die Besitzer sollen die Fische nicht in Teichen und Seen aussetzen - denn das hat extreme Folgen für die Natur! "Sie werden größer als man denkt und tragen zu einer schlechten Wasserqualität bei, indem sie den Boden aufwühlen und Pflanzen schädigen", erklärt die Stadt.

Goldfische noch kaum studierte Spezies

Bereits im vergangenen November wurde das Problem sichtbar, als in der Nähe von Carver County 50.000 Goldfische aus den lokalen Gewässern gefischt werden mussten. Der Goldfisch sei eine noch kaum studierte Spezies, so der lokale Wasserwirtschaftsmanager Paul Moline gegenüber der Zeitung "Guardian".


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Dennoch kann von ihnen eine Gefahr ausgehen. Sie hätten "ein hohes Potenzial, die Wasserqualität von Seen zu verschlechtern", so der Experte. Das Problem: Die Goldfische vermehren sich schnell und können auch bei einem sehr niedrigen Sauerstoffgehalt überleben. Auch in anderen Bundesstaaten und Ländern, darunter Australien und Kanada. Jährlich werden rund 200 Millionen Goldfische gezüchtet und leben meistens in Haushalten.

Artikelbild und Social Media: IMAGO / Imaginechina-Tuchong

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