Sanft heilenMultitalent: Natürliche Medizin für den Darm

Du hast Probleme mit dem Darm? Okoubaka D3 ist eines der besten homöopathischen Mittel dagegen. Wie du es anwendest und welche Globuli sonst noch helfen, erklären wir dir. 

Inhalt
  1. Homöopathie ist gut für den Darm
  2. Okoubaka D3: Rindenextrakt aus den Tropen lindert Durchfall
  3. Drei Heilmittel bei Reizdarm
  4. Verstopfung: Wenn der Darm mal wieder streikt
  5. Mit Holzkohle gegen Blähungen
  6. Okoubaka D3 und Nux vomica - ein starkes Duo
  7. Drei zusätzliche Tipps für eine gesunde Verdauung
 

Homöopathie ist gut für den Darm

Der Darm ist das Multitalent in unserer Mitte: Er zieht die Nährstoffe aus den Lebensmitteln und liefert uns so Energie, die wir tagtäglich brauchen. Außerdem reguliert er maßgeblich das Immunsystem: 70 Prozent der Abwehrzellen sind im Darm angesiedelt.

Doch das wichtige Organ ist anfällig und reagiert sehr sensibel auf Störungen: Viele Menschen leiden unter Magen-Darm-Problemen wie Sodbrennen, Verstopfung oder Reizdarm. Die häufigste Ursache ist ein ungesunder Lebensstil: zu viel Genussmittel und zu wenig Bewegung. Doch auch Stress im Beruf und im Privatleben und andere psychische Belastungen können sich negativ auf das Verdauungssystem auswirken.

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Die Homöopathie mit ihrem ganzheitlichen Ansatz kümmert sich immer auch um seelische Befindlichkeiten und eignet sich deshalb besonders gut für die Selbstbehandlung von Magen-Darm-Beschwerden. Durch gezielte Impulse regen Globuli, wie zum Beispiel Okoubaka D3, das Immunsystem an, sie helfen dem Körper, Blockaden zu lösen, und stärken die Organfunktionen. Wir haben die wichtigsten Mittel für Magen und Darm für dich zusammengestellt. Globuli gibt es in jeder Apotheke, z. B. von DHU.

 

Okoubaka D3: Rindenextrakt aus den Tropen lindert Durchfall

Ein rebellierender Darm kann viele Ursachen haben: eine Virus-Infektion, eine Lebensmittel-Vergiftung, eine gestörte Darmflora nach Antibiotika-Einnahme oder schlicht Stress.

Wichtigstes Mittel der Homöopathie ist Okoubaka D3, das aus der Rinde eines Tropenbaums gewonnen wird. Dosierung: Am ersten Tag stündlich 5 Globuli, am zweiten Tag alle 2 Stunden 5 Globuli, ab dem dritten Tag 3-mal täglich 5 Globuli. Bis dahin sollten sich die Beschwerden erheblich gebessert haben, ansonsten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Versuchen Sie, viel zu trinken, ideal ist stilles Wasser.

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Drei Heilmittel bei Reizdarm

Beim sogenannten Reizdarm-Syndrom wechseln Verstopfung und Durchfall einander ab, dazu kommen häufig Blähungen und Bauchkrämpfe. Die Ursachen sind meist psychischer Natur. Wenn Ihnen Ärger auf den Magen schlägt, hilft Chamomilla D12, bei großen Sorgen hat sich Ignatia D12 bewährt.

Dosierung beider Mittel: 2-mal täglich 5 Globuli. Wenn du nicht weißt, was die Beschwerden verursacht, hilft im Zweifel immer Nux vomica D6. Dosierung: 3-mal täglich 5 Globuli.

 

Verstopfung: Wenn der Darm mal wieder streikt

Wer weniger als 2-mal in der Woche Stuhlgang hat, sollte seinen Darm mit Alumina D12 (aus Tonerde) auf Trab bringen. Dosierung: 2-mal täglich 5 Globuli.

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Mit Holzkohle gegen Blähungen

Die schmerzhafte Gasansammlung im Darm löst Carbo vegetabilis D12 auf. Der Wirkstoff wird aus der ausgeglühten Kohle von Rotbuchen- oder Birkenholz gewonnen. Dosierung: 2-mal täglich 5 Globuli. Eine weitere gute Hilfe gegen Blähungen sind verschiedene Verdauungstees.

 

Okoubaka D3 und Nux vomica - ein starkes Duo

Okoubaka ist eines der "späten" homöopathischen Mittel. Es wurde erst in den 1970er-Jahren entdeckt. Die Substanz aus der Rinde des afrikanischen Urwaldbaums entgiftet das Verdauungssystem und lindert Durchfall, Erbrechen und Blähungen.

Okoubaka ist ein unverzichtbarer Begleiter auf Fernreisen, bei denen man ungewohnte Speisen zu sich nimmt. Auch bei Lebensmittelallergien und zur Darm-Sanierung nach der Einnahme von Antibiotika hat es sich bewährt. Okoubaka D3 kann im Akutfall und auch kurmäßig eingenommen werden: 3-mal täglich 5 Globuli. Nach 4 Wochen eine Woche pausieren.

Nux vomica ist ebenfalls eines der wichtigsten homöopathischen Mittel. Die Substanzen aus der Brechnuss bringen das Magen-Darm-System wieder ins Gleichgewicht, egal ob die Beschwerden von zu üppigem Essen oder zu viel Ärger verursacht wurden.

Nux vomica gilt auch als hervorragendes Anti-Stress-Mittel und wird vor allem von Frauen geschätzt, die Job und Familie unter einen Hut bringen müssen. Es hilft nicht nur bei nervösen Magenbeschwerden, sondern auch bei Menstruationsbeschwerden, Kopfweh und Verspannungen. Empfohlene Potenz: D6. Dosierung: 3-mal täglich 5 Globuli.

 

Drei zusätzliche Tipps für eine gesunde Verdauung

1. Guten Appetit

Unsere Verdauung beginnt bereits im Mund, deshalb solltest du dir so oft wie möglich genug Zeit zum Essen nehmen. Zelebriere die Mahlzeit als wichtige Pause in der Alltagshektik: Kaue langsam und gründlich, und trinke ausreichend dazu.

Iss möglichst zu festen Zeiten, unser Darm liebt Regelmäßigkeiten. Schiebe Mahlzeiten nicht mal eben zwischendurch ein, frühstücke nicht im Auto oder im Bus, und geh nicht mit vollem Magen ins Bett.

2. Stufenweise gegen Stress

Bauchweh und Blähungen sind nicht selten die Folge von zu langem Sitzen: Steh bei Beschwerden häufiger auf, geh ein paar Minuten umher, und atme dabei bewusst ein und aus. Eine ideale sportliche Unterbrechung für zwischendurch ist Treppensteigen - es bringt den Stoffwechsel in Schwung, baut Stress ab und löst Verspannungen im Unterbauch. Regelmäßige Bewegung ist auch die beste Vorbeugung vor Verstopfung. Außerdem hilfst es, von vornherein auf bestimmte blähende Lebensmittel zu verzichten.

3. Kleine Bauch-Massage

Wenn du zu Magen-Darm-Problemen neigst, helfen nicht nur homöopathische Mittel wie Okoubaka D3 und Co, sondern auch eine Bauch-Massage. Diese kannst du dir regelmäßig nach Feierabend gönnen.

  1. Streiche mit der flachen Hand einige Minuten in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn sanft um den Bauchnabel.
  2. Atme dabei tief in den Bauch hinein: Das verbessert die Durchblutung und stimuliert die Verdauung.

Extra-Tipp: Wer dazu ein paar Tropfen Bergamotte-Öl (Apotheke) in die Duftlampe gibt, verstärkt den entspannenden Effekt.

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