Wenn die Muskeln schmerzenMuskelkater: Was hilft dagegen und wie lässt er sich vermeiden

Muskelkater: Was hilft dagegen und wie lässt er sich vermeiden
Foto: iStock // Anetlanda

Muskelkater nach dem Sport kennt jeder. Auch, wenn er nicht gefährlich ist, kann er dafür ganz schön unangenehm sein. Wir verraten, was gegen den fiesen Schmerz hilft und wie Du ihn vermeiden kannst.

Wenn selbst die kleinste Bewegung wenige Tage nach dem Sport schrecklich weh tut, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen anständigen Muskelkarter. Auch wenn Sport dem Körper natürlich grundsätzlich gut tut, kann dieser fiese Schmerz schnell zur Kehrseite der Medaille werden. 

Muskelkater: Was ist das eigentlich?

Muskelkater bekommen wir meistens dann, wenn wir Muskelgruppen beanspruchen, die wir sonst großzügig vernachlässigen. Das passiert, wenn wir z. B. uns ungewohnten Bewegungsmustern folgen oder aber, wenn wir im Fitnessstudio zu viel Gewicht verwenden. Es kommt zu Mikorverletzungen der Muskelfasern, die für den sogenannten Muskelkater verantwortlich sind.

Vorbeugen: Geht das überhaupt bei Muskelkater?

Da Muskelkater die Folge von zu hoher oder auch ungewohnter Belastung ist, sollte das Training immer langsam und am besten stufenweise gesteigert werden. Empfehlenswert ist auch eine fünf- bis zehnminütige Aufwärmphase und nach dem Sport eine ebenso lange Cooldownphase. Auch, wer sich regelmäßig bewegt und damit seine Koordination verbessert, tut etwas dafür, dass der Muskelkater nicht allzu hart zuschlägt. Werden Bewegungen koordiniert ausgeübt, arbeiten die Muskeln besser zusammen und der unangenehme Schmerz hat weniger Chancen.  

 

5 Dinge, die Du tun kannst, wenn Du Muskelkater hast

  1. Schaumbad Durch die Wärme werden Haut und Muskeln besser durchblutet und die Muskulatur kann sich entspannen. Es gibt sogar spezielle Badezusätze, die eine solche Wirkung noch verstärken, so z. B. Badezusätze mit Fichtennadel und Rosmarin
  2. Saunagang Auch in der Sauna spielt Wärme die Hauptrolle. Die warme Luft lockert Verspannungen und sorgt dafür, dass die Muskeln relaxen können.
  3. Leichtes Training Wer denkt, dass Sport aufgrund von Muskelkater nicht möglich ist, liegt falsch. Ein leichtes Training tut dem Muskel gut.
  4. Dehnen Leichte Dehnübungen können bei Muskelkater durchaus hilfreich sein. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben, sondern behutsam vorgehen.
  5. Schmerzmittel Vorab sei gesagt, dass Schmerzmittel nicht gegen den Muskelkater helfen. Sie lindern den Schmerz nur für den Moment. Insofern kann ihre Einnahme sinnvoll sein, wenn ein bestimmter Termin ansteht.
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