Drama um BehindertenparkplatzMutter findet fiese Zettel-Botschaft am Auto und ist fassungslos

Rachel Hanley ist Mutter einer Tochter, die an einer lebensbedrohlichen Krankheit leidet. Diese sieht man ihr glücklicher Weise nicht an. Doch genau deshalb wurde die junge Mutter nun diskriminiert. 

Was die zweifache Mama Rachel Hanley (22) aus Rotherham, England auf dem Parkplatz eines Supermarktes erlebte, macht fassungslos. Am 15. November parkte sie mit ihren zwei Kindern völlig zu Recht auf einem Behindertenparkplatz. Doch als die Familie vom Einkaufen zurückkehrte, fand sie eine böse Nachricht an der Windschutzscheibe des Autos, die sie unglaublich wütend machte.

 

Zettel-Nachricht macht fassungslos

Die Engländerin ist Mutter von zwei Kindern. Ihr Sohn ist erst zehn Monate alt. Ihre kleine Tochter Evie-Mae Pinkney ist zwei, hat in ihren jungen Jahren aber schon einiges erlebt. Sie leidet an plötzlich auftretenden Atemstillständen. Im Notfall muss sie daher schnell beatmet werden. Dabei hilft eine eher umständliche Maschine, die Rachel Hanley immer im Kofferraum ihres Autos mit sich führt. Um das Auto immer in der Nähe zu haben, besitzt die Familie einen Behindertenausweis.

Eine wütende Autofahrerin wusste von all dem nichts, als sie einen empörten Zettel schrieb und Rachel Hanley ans Auto heftete, als diese mit ihren beiden Kindern einkaufen war. In der Notiz erklärt die fremde Frau, dass sie die junge Mutter wegen missbräuchlicher Benutzung eines Behindertenausweises gemeldet hätte. Ihrer Meinung nach sähe in der Familie nämlich niemand behindert aus und es würde auch keiner in einem Rollstuhl sitzen.

 

Behinderungen müssen nicht sichtbar sein

Eine Nachricht, die Rachel Hanley fassungslos macht. Das Erlebnis schockte die junge Mutter so sehr, dass sie ein Foto von dem Zettel macht und mit einem emotionalen Statement bei Facebook veröffentlichte. „Sie sieht vielleicht nicht 'behindert' aus oder hat einen Rollstuhl, hat aber zusätzliche Bedürfnisse. Wie kannst du es wagen, unseren Morgen zu ruinieren“, erklärt die junge Mutter.

Nicht jedem Menschen sieht man seine Einschränkung oder lebensbedrohliche Krankheit an. So macht auch Evie-Mae einen völlig normalen Eindruck. Doch etwa ein Mal die Woche erleidet die zweijährige einen Anfall. Somit muss die junge Mutter auch etwa ein Mal die Woche um das Leben ihres Kindes bangen.

Besonders traurig ist aber, dass Evie-Mae noch auf dem besagten Parkplatz einen Anfall erlitt. Wäre die fremde Frau noch etwas länger geblieben, hätte sie sich selbst von der Notwendigkeit des Behindertenausweises überzeugen können.

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