MünchenMutter startet Petition zur Abschaffung: Das Martinshorn war zu laut

Der Rettungswagen ist auf dem Weg zur Einsatzstelle und startet das Martinshorn. Das ist eine völlig normale Sache. Für eine Mutter aus München war es das jedoch nicht. Sie startet jetzt eine Petition gegen das Benutzen des Martinshorns, weil ihr Baby vom Läuten aufgewacht ist.

„Die Stadt München wird immer lauter!“ – So startet die Petition, mit welcher eine Münchener Mutter das Martinshorn abschaffen will. Laut ihr wird das Martinshorn permanent und ihres Erachtens unsachgemäß eingesetzt. Dieser ganze Aufruhr ist nur entstanden, weil ihr 10 Monate altes Baby von einem Martinshorn geweckt wird – regelmäßig. Um 22 Uhr, um 21.45 Uhr und morgens um 8 Uhr.

Das laut ihr „inflationär“ genutzte Martinshorn solle nicht mehr so häufig genutzt werden, Blaulicht reiche doch auch. Sie plädiert dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes für einen sinnvollen, zielführenden und sachgemäßen Einsatz sensibilisiert werden sollen.

 

Einsätze haben sich vermehrt

Aber ist die Petition wirklich schon erfolgreich? Bisher nicht wirklich. 58 Unterschriften hat die Petition mittlerweile bekommen können. Angefordert sich 6.500 Unterschriften. Davon ist die Münchener Mutter jedoch noch weit entfernt.  

In puncto Häufigkeit liegt sie jedoch richtig. Laut dem "Bayrischen Rundfunk" sollen die Einsatzfahrten in ihrer Menge zugenommen haben – und damit auch der Einsatz des Martinshorns.

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