North CarolinaMutter unter Drogen ließ ihren Sohn erfrieren - und muss nicht ins Gefängnis

Jamie Lynn Basinger ließ ihren dreijährigen Sohn auf der Veranda erfrierern, während sie im Drogenrausch war. Die 26-Jährige wurde für ihre Tat zu keiner Haftstrafe verurteilt. 

Es müssen Stunden voller Qual gewesen sein. Der kleine Landyn saß bei minus sechs Grad auf der Veranda und kam nicht ins Haus. Er kratzte und klopfte verzweifelt an die Fensterscheibe. Fingerabdrücke waren dort zu sehen. Doch seine Mutter hörte ihn nicht. Einen Tag nach seinem dritten Geburtstag starb Landyn. Ein Nachbar
fand den leblosen, erfrorenen Körper.

Jamie Lynn Basinger hatte zwei Tage zuvor mit ihrem Freund die gefährliche Droge Crystal Meth genommen und am Abend vor der Tragödie Marihuana geraucht. "Sie hätte auf ihn aufpassen müssen. Nach eigener Aussage hörte sie ihn nicht. Hörte nicht, wie er den Raum verließ, hörte nicht, wie er das Haus verließ, hörte nicht, wie er an die Tür schlug. Sie schlief tiefer als sonst, während er erfror", sagt Jamies Rechtsanwältin Michelle Lippert.

 

Darum bekommt Jamie keine Haftstrafe

Die 24-Jährige wurde zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Da sie bereits bis zur Gerichts-Verhandlung acht Monate hinter Gittern saß, verzichtete der Ritter auf eine weitere Haftstrafe. Jamie muss 72 Sozialstunden leisten und sich genau an die Anweisungen des Jugendamtes halten: die junge Frau hat noch ein weiteres Kind. 

"Als sie Landyn auf der Veranda liegen sah, brach sie in Tränen aus und sank zu Boden. Sie hat seitdem eigentlich nicht aufgehört zu weinen", sagte Anwältin Lippert. Jamie sagte vor Gericht aus, sie habe ihren Sohn nie verletzen wollen.

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