Schwere ZerstörungenNach Corona-Drama: Jetzt droht auch noch ein Katastrophensturm

Momentan hält die Corona-Pandemie die ganze Welt in Atem, doch jetzt kommt schon die nächste Katastrophe.

Momentan sind die Corona-Pandemie und ihre Folgen die bestimmenden Themen. Überall auf der Welt haben die Länder mit dem Virus zu kämpfen und versuchen die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen. Mitten in der Corona-Krise hat ein Teil der Erde jetzt auch noch mit einer drohenden Naturkatastrophe zu kämpfen.

 

Nach Corona: USA wird von starkem Hurrikan getroffen

Hurrikan "Laura", der mit einer Stärke von 4 angekündigt wurde, hat am Donnerstagmorgen den US-Bundesstaat Louisiana erreicht. Nachdem der Sturm über die Karibik hinweggefegt war und in Haiti und der Dominikanischen Republik mindestens 25 Menschen das Leben gekostet hat, traf der Sturm nun in der Nähe des Gebiets Cameron erneut auf Land.

Mehr als 600.000 Menschen in den Bundesstaaten Louisiana und Texas wurden dazu angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen.
"Ergreifen Sie jetzt Maßnahmen, um Ihr Leben zu schützen“, so das US-Hurrikanzentrum (NHC). Nachdem der Sturm, der teilweise mit Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde unterwegs war, das Festland erreicht hatte, wurde dieser auf die Stärke 3 heruntergestuft.

Noch schlimmer als El Niño? Die nächste Naturkatastrophe wartet schon auf uns

Trotzdem hat "Laura" massive Auswirkungen für die Bevölkerung. Bislang fiel in mehr als 100 000 Wohnhäusern und Geschäftsgebäuden der Strom aus. Wie groß das Ausmaß der Zerstörung jetzt schon ist, ist noch nicht absehbar, allerdings berichtet das NHC von "katastrophalen Sturmfluten" und "extremen Winden".

 

Meteorologen rechnen mit extremen Zerstörungen

Und das Hurrikanzentrum befürchtet, das dies noch nicht alles war. Den Angaben der Experten zufolge könnte "Laura" in einigen Küstenregionen Sturmfluten von fast sechs Metern Höhe verursachen. Auch Starkregen und Tornados sind möglich. Der Meteorologe Benjamin Schott kündigte bei einer Pressekonferenz an, dass mit massiven Zerstörungen bis weit ins Landesinnere zu rechnen sei.

Im Netz wurden bereits einige Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, mit welcher Wucht der Hurrikan derzeit über das Land fegt. Womöglich werden einige Teile der USA für Tage oder sogar Wochen ohne Strom und Wasser sein, befürchtet das NHC. Und laut der US-Klimabehörde NOAA müssen sich die Menschen auf weitere Stürme einstellen. Die Experten gingen bereits Anfang des Monats von einer "extrem aktiven Saison" mit bis zu neun weiteren Hurrikans aus.

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