Corona-AusbruchNach Party-Urlaub in Kroatien: Abiturienten bringen Corona mit

Das hatte sich die Abiturienten wohl anders vorgestellt: Nach einem Party-Urlaub in Kroatien ist es zu einem Corona-Ausbruch in der Gruppe gekommen.

Ein Abiturjahrgang aus dem Kreis Göppingen (Baden-Württemberg) wollte trotz Corona-Pandemie in Kroatien ihr bestandenes Abitur feiern, doch der Party-Urlaub endete böse: Mehrere Jugendliche haben sich im Party-Urlaub mit dem Coronavirus infiziert.

 

Abiturienten stecken sich im Party-Urlaub in Kroatien mit Corona an

Wie die "Schwäbische Zeitung" berichtet, wurden aus der Gruppe bisher neun Reisende positiv getestet. Weitere Testergebnisse stehen noch aus, teilte das Göppinger Landratsamt am Mittwoch mit. Insgesamt 18 Jugendliche waren zusammen in Kroatien im Urlaub. Nach dem Ausbruch müssen 50 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Berlin: Urlauber bringen Corona mit – über 30 Menschen in Quarantäne!

Bereits auf der Heimreise klagten die Teilnehmer der Abifahrt über erste Symptome. Die Reise wurde bundesweit von einem Party-Reiseveranstalter aus Hamburg organisiert. Bisherigen Erkenntnissen zufolge haben sich auch Teilnehmer aus anderen Landkreisen während des Urlaubs mit dem Virus infiziert.

 

Ab Samstag Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

Wo genau die Abiturienten ihren Urlaub verbracht haben, ist nicht bekannt. Allerdings gilt Kroatien mittlerweile als beliebtes Reiseziel für Jugendliche. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Infektionen in dem Land wieder angestiegen. "Dieser Fall zeigt deutlich das Risiko von Reisen und Partys während einer Pandemie und wie schnell das Virus innerhalb einer Gruppe um sich greifen kann“, so der Leiter des Göppinger Gesundheitsamts, Heinz Pöhler.

Um eine Verbreitung des Virus durch Urlauber einzudämmen, wird es ab Samstag eine Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten geben, teilte Gesundheitsminister Jens Spahn am Donnerstag mit. Die verpflichtenden Tests, die meistens noch am Flughafen durchgeführt werden sollen, seien kostenlos, so Spahn.

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