Promis unter PalmenNach TV-Eklat! Prinz Marcus von Anhalt aus Live-Sendung geworfen

Bei "Promis unter Palmen" schockt Prinz Marcus von Anhalt mit homophoben Aussagen. Das hat Konsequenzen.

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Inhalt
  1. "Promis unter Palmen": Prinz Marcus von Anhalt schockt mit homophoben Aussagen gegen Katy Bähm
  2. Schwulfeindliche Ansichten sorgen in der Villa für Entsetzen
  3. Prinz Marcus von Anhalt wird aus LateNight-Show geworfen
  4. TV-Verbot für Prinz Marcus von Anhalt gefordert

Das die zweite Staffel "Promis unter Palmen" bei den neuen Kandidaten ähnlich eskalieren könnte wie die erste Staffel im vergangenen Jahr, war vielen klar. Doch mit derartigen Entgleisungen bereits in der Auftaktfolge hat wohl kaum jemand gerechnet.

 

"Promis unter Palmen": Prinz Marcus von Anhalt schockt mit homophoben Aussagen gegen Katy Bähm

Was war passiert? Im Mittelpunkt des Skandals nach dem Start am Montagabend steht Prinz Marcus von Anhalt. Während er sich bei seinem Einzug noch gut mit seinen Mitstreitern versteht, rastet der Skandal-Promi abends betrunken völlig aus - mit schlimmen Folgen.

Im Gespräch mit Emmy Russ und Katy Bähm schockt der Star mit homophoben Äußerungen. "Aber du bist doch eine Schwuchtel", wirft er der Dragqueen an den Kopf. Katy Bähm, die mit bürgerlichem Namen Burak Bildik heißt und offen schwul lebt, ist sichtlich irritiert, versucht aber zu entschärfen.

 

Schwulfeindliche Ansichten sorgen in der Villa für Entsetzen

"Na und? Marcus, das finde ich nicht gut, was du sagst." Doch Prinz Marcus von Anhalt lässt sich nicht mehr beruhigen und teilt seinen Mitstreitern seine schwulenfeindlichen Ansichten mit. "Es ist eklig, wenn zwei Männer sich küssen. Da stehe ich zu – basta! Du kannst ein Travestiekünstler sein. Stehe ich drauf, finde ich geil, aber du musst Frauen f*****. Wenn ich sage, schwul sein ist scheiße, dann ist das so für mich", wettert er.

Während Katy Bähm und die Umstehenden in Schockstarre verfallen, greift Willi Herren ein. "Das ist ein No-Go, das sagst du nicht!", betont er. Im Sprechzimmer erklärt der TV-Star weiter: "Weil ich einen Freundeskreis habe, der aus vielen Homosexuellen besteht. Ich habe es mitbekommen, wie es ist, wenn man diskriminiert und verachtet wird. [...] Das muss angesprochen werden und das darf man auch nicht unter den Tisch kehren."

 

Prinz Marcus von Anhalt wird aus LateNight-Show geworfen

Am nächsten Morgen entschuldigt sich Prinz Marcus von Anhalt zwar für sein Verhalten, doch Drag Queen macht noch einmal deutlich, wie schlimm die Aussagen des 54-Jährigen waren. "Ich kann deine Einstellung nicht ändern, aber ich werde nicht akzeptieren, dass du sagst, wir sind keine normalen Menschen, weil du bist nicht jemand, der entscheiden kann, was normal ist und was nicht", so die Dragqueen.

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Der Ausraster hat am Ende auch Folgen für den Krawall-Prinzen: Er muss als Erster die Villa verlassen. Doch dabei bleibt es nicht. In der auf die Sendung folgende LateNight-Show wurde Prinz Marcus von Anhalt noch einmal zugeschaltet, um sich äußern zu können.

Doch weil er erklärte, betrunken zu sein, wurde die Liveschalte nach nur wenigen Sekunden von den Moderatoren Jochen Bendel und Melissa Khalaj abgebrochen. "Ich bin dafür, dass wir ihn zur Reunion-Show nicht einladen. Er hat hier nichts mehr zu suchen", so Bendel.

 

TV-Verbot für Prinz Marcus von Anhalt gefordert

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Vielen reicht das noch nicht. Auf Twitter laufen die Zuschauer Sturm gegen Prinz Marcus von Anhalt, RTL-Moderator Maurice Gajda fordert sogar ein komplettes TV-Verbot für den Adoptivsohn von Prinz Frederic von Anhalt. Gut möglich, dass Prinz Marcus nach den geschmacklosen Äußerungen - ähnlich wie Bastian Yotta - nie wieder im Fernsehen zu sehen sein wird.

Auch Sat.1 hat sich mittlerweile zu dem Skandal geäußert. Via Twitter teilte der Sender mit: "Wir möchten klarstellen, dass wir die homophoben Aussagen von Prinz Marcus von Anhalt nicht teilen. Für uns gilt: Alle Menschen sind gleich." Und weiter: "Wir verstehen eure Entrüstung. Wir haben das lange diskutiert, aber es ist auch ein wichtiges Thema, das nicht verschwiegen werden darf - wie Katy selbst sagt."

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