Neues BuchNatascha Kampusch: Morddrohungen & Mobbing - Jetzt schlägt sie zurück!

13 Jahre nach der Flucht von ihrem Entführer leidet Natascha Kampusch unter Cybermobbing – und bekommt sogar Morddrohungen! In ihrem neuen Buch „Cyberneider“ fordert sie härtere Strafen für Mobbing im Netz.

Inhalt
  1. Hass-Kommentare im Internet
  2. Natascha Kampusch unter Polizeischutz
  3. Buch gegen Cybermobbing

Unfassbare acht Jahre lang war Natascha Kampusch (31) eingesperrt – entführt und im Keller ihres Peinigers Wolfgang Priklopil festgehalten. Er misshandelte und demütigte sie. Erst 2006 gelang Natascha Kampusch die Flucht. Seitdem versucht sie, sich zurück in ein normales Leben zu kämpfen. Und wird dafür angefeindet und sogar bedroht.

 

Hass-Kommentare im Internet

„Stirb doch endlich" oder „Geh wieder zurück in den Keller" – Dass jemand so etwas einer jungen Frau schreibt, noch dazu einer, die einen Großteil ihrer Jugend eingesperrt in einem Kellerverließ verbringen musste, macht fassungslos. Und doch sind solche Kommentare keine Seltenheit, berichtet Natascha Kampusch im Interview mit der Bunten. „Manche behaupten auch, meine Gefangenschaft könne nicht so schlimm gewesen sein. Es gibt Facebook- Gruppen, die Keller-Witze über mich veröffentlichen. Das verletzt mich.“

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Natascha Kampusch unter Polizeischutz

Und dabei bleibt es nicht. Natascha Kampusch bekommt Morddrohungen und Ankündigungen von Stalkern. Manchmal steht sie deshalb sogar unter Polizeischutz. „Als ich mich selbst befreit hatte, dachte ich, die Menschen würden sich für mich freuen. Davon war ich ganz fest überzeugt. Zumindest kam es mir nicht in den Sinn, dass sie mich für meine Gefangenschaft beschimpfen, kritisieren oder gar anfeinden könnten."

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Buch gegen Cybermobbing

Natascha Kampusch will den Hass und die Anfeindungen nicht gewinnen lassen. In ihrem am 7. Oktober erschienenen Buch „Cyberneider“ fordert sie härtere Strafen für Beleidigungen im Netz. Ihr Appell: „Es muss ein Umdenken stattfinden, besser heute als morgen, denn eines steht fest: Es kann und darf keine Rechtfertigung für Diskriminierung geben, niemals!

 

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