SupermärkteNetto: Selbstbedienungs-Kassen beim Discounter

Der Discounter Netto führt Selbstbedienungs-Kassen ein. Die Neuerung soll für kürzere Schlangen sorgen und Kunden Zeit einsparen. Ziehen Aldi und Lidl nach?

Netto - ein Tochterunternehmen der Edeka Zentrale - ist nach Aldi und Lidl der drittgrößte Discounter Deutschlands. Um seinen Kunden lange Wartezeiten an der Kasse zu ersparen, startet Netto nun ein Pilotprojekt: An einigen Standorten in größeren Städten testet der Discounter nun Selbstbedienungs-Kassen, kurz SB-Kassen.

 

Selbstbedienung bei Netto: Express-Kassen im Pilotprojekt

Einzelhändler geben immer wieder Studien in Auftrag um herauszufinden, was Kunden am meisten beim Einkaufen ärgert. Die häufigste Antwort lautet: lange Schlangen an den Kassen.

Netto will seinen Kunden entgegen kommen und ihnen mit den Express-Kassen die Möglichkeit geben, schneller zu sein. Mit Werbeplakaten macht der Discounter auf diese Möglichkeit aufmerksam: "Keine Lust auf Warteschlage? Nutzen Sie unsere Express-Kassen", heißt es da.

 

Keine Schlangen mehr an Kassen?

An den Selbstbedienungs-Kassen können die Kunden allerdings nicht mit Bargeld bezahlen. Nur Kartenzahlungen (Kreditkarte oder EC-Karte), VPay, Netto-Geschenkgutscheine und Zahlungen über die Netto-App sind an den SB-Kassen möglich.

Netto ist der erste Discounter in Deutschland, der dieses Express-Kassen-Konzept anbietet. Viele Kunden kennen es z.B. von Möbelhäusern wie IKEA oder Kaufhäusern wie Kaufland.

Ob andere Discounter wie Aldi, Lidl, Penny & Co. folgen, ist noch nicht klar. Vermutlich beobachten sie erst einmal, wie gut - oder schlecht - das SB-Konzept bei Netto funktionieren wird...

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(ww7)

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