Keine LockerungenNeue Corona-Regel: Diese Großstadt verschärft die Maskenpflicht

Keine Lockerungen, sondern Verschärfungen: Diese deutsche Großstadt erweitert die Maskenpflicht.

Seit einigen Wochen wird vermehrt über Öffnungsstrategien im Lockdown gesprochen. Während Angela Merkel die Ausarbeitung eines Vier-Stufen-Plans für Lockerungen veranlasst hat, haben zuletzt mehrere Politiker, darunter auch Gesundheitsminister Jens Spahn, weiteren Öffungen eine Absage erteilt.

 

Hamburg: Maskenpflicht wird ausgeweitet

Trotzdem haben seit Montag in vielen Bundesländern die Schulen und Kitas wieder geöffnet, einige Länder planen zudem, die Schließung von Baumärkten aufzuheben. Darüber hinaus wurde bereits bei der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen, dass Friseure ab dem 1. März wieder Kunden empfangen dürfen.

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In Hamburg sind weitere Lockerungen kein Thema. Im Gegenteil, am Dienstag verschärfte der Hamburger Senat die Maskenpflicht in der Stadt. Spätestens am Wochenende sol in den Eindämmungsverordnungen festgeschrieben werden, dass überall dort, wo im öffentlichen Raum ein Abstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, eine generelle Maskenpflicht gilt.

Für einige Bereiche in Hamburg, in denen am Wochenende bei gutem Wetter bereits viele Menschen zusammengekommen waren, wird sogar das Tragen einer Maske direkt angeordnet. Dazu zählen der Stadtpark, die Außenalster, Teile der Innenstadt, die Landungsbrücken und noch weitere Orte. Eine genaue Übersicht dazu werde erarbeitet, so Senatssprecher Marcel Schweitzer.

 

Maskenpflicht für Erwachsene auf Spielplätzen

Auch auf den Spielplätzen wird es eine Maskenpflicht geben - und zwar für Erwachsene. Weil es immer wieder zu Ansammlungen von Müttern und Vätern auf Spielplätzen gekommen war, müssen erwachsene Begleitpersonen dort künftig eine Maske tragen.

Und auch Sportler und Jogger müssen sich an die neuen Regeln halten. "Beim Joggen an der Alster muss eine Maske getragen werden“, stellte Schweitzer klar. Den Ausschlag für die Verschärfung habe letztendlich das Mutationsgeschehen gegeben. Mittlerweile gibt es in der Hansestadt 311 Verdachtsfälle. Auch der Inzidenzwert ist zuletzt wieder angestiegen. Am Dienstag, 23. Februar, lag er bei 71,4.

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